Kultur entsteht nicht von selbst – sie wird gestaltet. Mit dem dritten Kulturentwicklungsplan (KEP3) hat die Stadt Linz festgelegt, welche kulturpolitischen Schwerpunkte die Stadt in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren setzen will. Präsentiert am 03. Juli 2026 im Alten Rathaus, dem Dokument ging ein mehrjähriger Beteiligungsprozess voraus: Kulturschaffende, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft brachten in Interviews, Workshops und Diskussionsformaten ihre Perspektiven ein.
Doch wie viel Mitgestaltung ist in einem solchen Prozess tatsächlich möglich? Wer entscheidet, welche Ideen in den Maßnahmenkatalog aufgenommen werden – und welche nicht? Wie offen ist Kulturpolitik für Kritik und neue Perspektiven?
Darüber spricht Vera Ecser mit Gerda Forstner, Abteilungsleiterin Linz Kultur, Thomas Philipp, Leiter des Forschungsinstituts LIquA, und Otto Tremetzberger, Geschäftsführer des Festival der Regionen und Mitglied der KEP3-Arbeitsgruppe.
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen aus dem Beteiligungsprozess: Wie wurde mit unterschiedlichen Interessen umgegangen? Konnte die freie Kulturszene auf Augenhöhe mit Verwaltung und Politik mitarbeiten? Und an welchen Stellen stießen gute Ideen an politische oder organisatorische Grenzen?
Ein Gespräch über Beteiligung, kulturpolitische Verantwortung und die Frage, wie eine vielfältige Kulturlandschaft gemeinsam gestaltet werden kann.
Владелец мультимедиа
Programmkoordination Radio FRO
Нажми, чтобы отправить электронное письмоПерейти к профилю пользователя
Станция
Выпущено
07. августа 2026
Опубликовано
07. августа 2026
Транслировано
07. августа 2026, 17:00
Редакторы
Vera Ecser
Темы
Теги
Языки






