B37 und “Die Toten von Lambach”

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B37

Der Sozialverein B37 ist einer der Vorreiter_innen in Sachen Wohnungslosen-Hilfe.

In dieser Ausgabe vom Frozine sprechen wir mit Christian Geiseder, der uns darüber informiert, welche Angebote B37 hat, was der Unterschied zwischen Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit ist, und warum der Klimawandel nicht für alle Menschen unbedingt schlecht ist.

Was es bedeutet von der Wohnungslosigkeit betroffen zu sein, wird in diesem Gespräch außerdem erläutert. Es wird aufgezeigt, welche verschiedenen Gründe es haben kann, das Dach über dem Kopf zu verlieren. Und wie ein Weg zu einem Obdach, trotz widriger Umstände, wieder gelingen kann.

 

Die Toten von Lambach

Jutta Leskovar ist Archäologin und Prähistorikerin am Oberösterreichischen Landesmuseum und Autorin. Gemeinsam mit Stefan Traxler hat sie die neue Dauerausstellung „Archäologie“ im Schlossmuseum Linz kuratiert, die im Juni 2026 eröffnet wurde. Angeschlossen an diese Ausstellung ist derzeit ein besonderer Raum: „Die Toten von Lambach“.

Im Jänner 1996 stieß man bei Grabungen für das Kraftwerk Lambach auf die Überreste von 102 Menschen. Der damalige Archäologe des Landesmuseums, Manfred Pertlwieser, gab ihnen in einem Fachaufsatz den Namen: die „Toten von Lambach“. Besonders auffällig: Rund die Hälfte der Toten waren junge Männer zwischen 16 und 23 Jahren – Männer, die noch keine Bauern sein konnten. Im Massengrab wurden zudem fünf Knöpfe aus Bein gefunden, die wichtige Spuren bei der Identifizierung waren und heute zentrale Ausstellungsstücke der Ausstellung „Bauernkrieg 1626“ im Linzer Schlossmuseum sind.

Diese fünf kleinen Knöpfe haben inzwischen den Weg auf die Bühne gefunden – im musikalisch-literarischen Stück „CASPARUS oder fünf Knöpfe aus Bein“ von Karin Peschka gemeinsam mit dem Theater Spektakel Wilhering.

Was bleibt aus archäologischer Sicht nach 400 Jahren vom Oberösterreichischen Bauernkrieg? Was können materielle Spuren über die Ereignisse erzählen? Und wie viel lässt sich aus ihnen tatsächlich rekonstruieren? Die Archäologin Jutta Leskovar gibt Antwort.

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