Nach der Landtagswahl am 06.09. macht der Landesfrauenrat auf strukturelle Probleme aufmerksam: Mit den neugewählten Mandaten sinkt der Frauenanteil der Landtagsabgeordneten erheblich. Nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis werden künftig lediglich 18 Frauen* unter 83 Abgeordneten im Parlament vertreten sein. Das bedeutet nur knapp 22 Prozent der Abgeordneten im Sachsen-Anhaltinischen Landtag repräsentieren die Hälfte der Menschen im Land. Frederike Ewald, Geschäftsführerin vom Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt betont, dass auch in der Wahlperiode zuvor mit nur knapp 28 Prozent Frauen* keine repräsentative Verteilung vorlag. Der niedrige Frauenanteil im Landtag sei nicht Ausdruck mangelnden politischen Interesses von Frauen*. Vielmehr bestünden weiterhin strukturelle Hürden bei der politischen Partizipation, so Frederike Ewald. Um welche Hürden es sich handelt und warum auch vor allem junge Frauen* von Sachsen-Anhalt seit Jahrzehnte flüchtet, das erzählt die Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt.
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Produziert
14. September 2026
Veröffentlicht
14. September 2026
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