Vor etwa 10 Jahren entstand das Imaginäre Opernensemble zunächst als Idee in den Köpfen der Sopranistin Katharina Jing An Gebauer und des Pianisten Wolfgang Fritzsche. Beide hatten zu diesem Zeitpunkt bereits eine Menge Opern-Erfahrung gesammelt, mit prominenten Künstler*innen und an großen Häusern gearbeitet. Dennoch konnte der Plan, große Opern mit minimalem Aufwand und Klavierbegleitung auf kleinen Bühnen szenisch aufzuführen, getrost als waghalsig bezeichnet werden.
So dauerte es auch einige Zeit, bis es 2020 zur den ersten Vorstellungen kam. Seither wurden im Schnitt jährlich zwei Produktionen auf die Bühne gebracht, von Mozart bis Puccini, von Weber bis Strauss spannt sich das Repertoire. Dazu noch Konzerttätigkeit und konzertante Aufführungen, der Erfolg gibt dem ebenso eigenwilligen wie mutigen Konzept Recht. Das selbstgesteckte Ziel, freischaffenden Sänger*innen Rollendebüts auf hohem Niveau zu ermöglichen, wurde und wird unbestreitbar erreicht. Doch auch manch prominenter Name findet sich auf den Programmzetteln.
Live im Studio berichtet Katharina Jing An Gebauer von Mühen der Ebene, Triumphen der Gipfel und künftigen Vorhaben. Nicht zuletzt wird sie sich aber auch die Frage gefallen lassen müssen, wie der zugehörige Youtube Channel zu seinem irreführenden Namen kam.
Website Imaginäres Opernensemble (IOE)
Facebook Imaginäres Opernensemble (IOE)
Website Katharina Jing An Gebauer
Youtube Channel Musik zum Einschlafen
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