Schon immer standen Frauen* und Menschen mit Gebärmutter unter Druck, wenn sie selbst ihre Schwangerschaft wählen oder eben beenden wollten. Auch vor zwei Wochen wieder in Berlin: Dort fand der sogenannte „Marsch für das Leben“ statt – ein Sammelpool für verschiedene Rechte und fundamenatalistische Strömungen, die eben das Ziel haben, unter anderem die Möglichkeit zu Schwangerschaftsbrüchen weiter zu erschweren, obwohl die Gesetze in Deutschland da ohnehin bereits streng sind. Im politischen Gemengelage droht vielleicht die Gefahr, dass persönliche Schicksale bzgl. reproduktiver Selbstbestimmung nicht genug Raum bekommen. Das unter anderem könnte eine der Hintergründe für eine neue Ausstellung im Leipziger Osten sein, die am Sonntag, den 27. September eröffnet wird. „Abtreibung – kein Grund zur Scham, Genug Gründe zum Reden“ heißt sie. Auf die Beine wurde sie gebracht vom raum:kollektiv*. Vom Flinta*-Baukollektiv raum:kollektiv* war Lea Brinkmann letzte Woche zu Gast bei Radio CORAX.
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Das raum:kollektiv* dekonstruiert Vorurteile zu Schwangerschaftsabbrüchen: „Abtreibung – kein Grund zur Scham, Genug Gründe zum Reden“
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