Nach dem Ende der Arena-Bewegung am Auslandsschlachthof sammelte Walter
Hnat, ein ehemaliger Widerstandskämpfer und pensionierter Polizist,
unterschiedlichste Menschen um sich und gemeinsam gründete man 1979 den
Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser, kurz WUK. Am
3. Oktober 1981 fand im Gebäude Währingerstraße 59 ein großes
Eröffnungsfest statt, an das sich ein sehr kalter Winter in
renovierungsbedürftigen und größtenteils unbeheizten Räumen im WUK
anschloss. Dennoch ging man an die Arbeit und fand eine Struktur für die
heterogenen Interessen und Aktivitäten. Die drei Säulen des WUK – die
selbstverwalteten Gruppen, der Kulturbetrieb und die Bildungs- und
Beratungsprojekte entstanden im Laufe der Jahre und bestehen bis heute.
Im Audiobeitrag teilen Walter Hnat, Initiator und erster Obmann des WUK,
Heinz Granzer, langjähriger Aktivist der Alternativvideogruppe im WUK,
Ute Fragner, Künstlerin, Handwerkerin und spätere Geschäftsleiterin von
Bildung und Beratung sowie Vincent Abbrederis, der ehemalige langjährige
Leiter des Kulturbetriebs und der Verwaltung ihre Erinnerungen an das
WUK. Das Interview mit Walter Hnat führte Erika Parovsky vom Wiener
Senioren Zentrum (WSZ), die anderen drei Interviews Margit Wolfsberger.
Ausschnitte aus:
In Memoriam Walter Hnat
Link: https://cba.media/74015
WUK-Geburtstag: Heinz Granzer
Link: https://cba.media/75152
WUK-Geburtstag: Ute Fragner
Link: https://cba.media/75570
Sendungsgestaltung: Margit Wolfsberger
Weitere Ausgaben von WUK zum Nachhören:
Baugeschichte des WUK
Link:https://de.cba.media/795633
kex – Kunsthalle Exnergasse
Link: https://de.cba.media/795645
Der interkulturelle Bereich
Link: https://cba.media/795651
Der Musikbereich des WUK
Link: https://cba.media/795671








