Boris Schumatsky: Die Seine fließt ins Schwarze Meer

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literadio – Herbst 2026
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“Der russisch-jüdische Erzähler lebt in Berlin, seine kranke Mutter kann er nicht mehr in Moskau besuchen, da ihm dort die Verhaftung droht. So bleiben ihm nur Telefonate mit ihrer immer leiser werdenden Stimme, Erinnerungen an ein Aufwachsen in einer gewaltvollen Diktatur und die unzähligen Geheimnisse, die am Küchentisch der Eltern erzählt wurden. […] Überzeugend verbindet Schumatsky seine politische Verzweiflung über Russlands Krieg gegen die Ukraine und den Antisemitismus vor seiner Haustür mit Kindheitsbildern und einer persönlichen Lesart von Celans Leben, Schreiben und Tod.” (Quelle: Residenz)

Der Autor Boris Schumatsky stellt seinen bei Residenz erschienenen Roman “Die Seine fließt ins Schwarze Meer” im literadio-Gespräch mit Astrid Nischkauer vor.

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