Kontinuität der NS-Verfolgung als „assozial, arbeitsscheu und sexuell verwahrlos“

Podcast
Tagesaktuelles Programm
  • Kontinuität der NS-Verfolgung als "assozial, arbeitsscheu und sexuell verwahrlos"
    26:11
audio
43:48 Min.
"Wir müssen Druck machen"
audio
19:36 Min.
Selbstfürsorge im Aktivismus
audio
05:55 Min.
Vogel der Woche - das Thermometerhuhn
audio
16:01 Min.
Clearingstelle und Anonymer Behandlungsschein Leipzig e. V. steht vor großen finanziellen Herausforderungen
audio
34:21 Min.
Antifanews für den 05.11.2026
audio
16:24 Min.
Antifaschistischer Zeitenwechsel im Bezug auf die rechte Buchmesse
audio
20:10 Min.
Oxfam Bericht: Die Superreichen sind für die Klimakatastrophe verantwortlich
audio
12:58 Min.
GenZ-Proteste in Deutschland und weltweit
audio
11:50 Min.
Klimaschutz und Nebelkerzen - der Ausstieg aus den Fossilen
audio
09:36 Min.
Wir-Festival auf dem August-Bebel-Platz am 07.11.2026

Eine oft vergessene und spät anerkannte Gruppe der Verfolgten des Nationalsozialismus sind die als asozial und/oder sexuell verwahrlost Betitelten. Dieses Stigma traf im großen Maße auch junge Menschen, die unter dieser Betitelung oftmals in sogenannte Jugendschutzlager inhaftiert worden sind und dort Zwangsarbeit, oftmals bis zum Tod verrichten mussten. Und doch wird diese Gruppe der Verfolgten erst seit 2020 offiziell von der Bundesregierung als Opfer des NS-Regimes anerkannt. Über die Dimensionen und Kontinuitäten dieser Verfolgung sowie den langen Weg zur Anerkennung sprach Konsti aus der tagesaktuellen Redaktion mit Prof. Dr. Esther Lehnert. Sie lehrt seit mehr als 10 Jahren an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin zur Theorie, Geschichte und Praxis sozialer Arbeit. Sie promovierte zur sozialen Arbeit im Nationalsozialismus und forscht u.a. zu den Themen Gender und Rechtsextremismus sowie Jugendhilfe/Heimerziehung in der BRD und DDR.

Bilder

Kontinuität der NS-Verfolgung als "assozial, arbeitsscheu und sexuell verwahrlos"
300 x 300px

Schreibe einen Kommentar