Am vergangenen Sonntag, dem 25. Oktober, fand in Serbien eine historische Wahl statt. Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen erlitt das autoritäre und korrupte Regime von ALexander Vucić eine herbe niederlage. Die Mehrheit im nun gewählte Parlament wird die studentische Liste stellen – mit um die 140 von 250 Sitzen im Parlament. Die studentische Liste wurde aus der vor allem von Studierenden getragenen Protestbewegung heraus eingereicht mit dem Ziel der grasierenden Korruption in Serbien ein Ende zu setzen und demorkatische Strukturen wieder zu etablieren. Auslöser für die Protestbewegung war der Einsturz des VOrdachs vom Bahnhof in Novi Sad, bei dem die Verantwortlichen bis heute nicht zu Rechenschaft gezogen wurden. Von da aus breiteten sich die Proteste vor allem über Universitätsbesetzungen im ganzen Land aus – und zieht nun als Regierungspartei in das Parlament ein. Dejan Mihajlović berichtet vor allem auf sozialen Medien fortlaufend über die Bewegung, mit BIldern, VIdeos und Berichten davon was vor Ort passiert und außerhalb von Serbien kaum jemand mitbekommt. Er ist selbst serbischer Staatsbürger und Wahlberechtigt, lebt aber in Freiburg im Breisgau. Im Gespräch mit Radio Corax berichtet er wie in Serbien die Stimmung nach der Wahl ist.
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28. Oktober 2026
Veröffentlicht
28. Oktober 2026
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