Zum dritten Mal findet das Festival für afrikanischen Film «CINÉMA AFRICAIN!» in Linz statt. Vom 4. bis 7. November sind Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme zu sehen.
Kuratiert von der Filmemacherin Sandra Kramplhuber und der Filmexpertin Nadia Denton. Kramplhuber freut sich, dass bei mehr als der Hälfte der Filme Frauen Regie geführt haben. Darauf würden sie in der Auswahl immer achten. Beiden sei auch die künstlerische Qualität der Filme sehr wichtig, aber auch die Zugänglichkeit für das Publikum spiele eine Rolle. Erfreulich sei, dass mittlerweile Distributoren auf das Festival zukommen, um Filme vorzuschlagen. Hinter CINÉMA AFRICAIN! hat immer der Wunsch gesteckt, Filme zu zeigen, die regulär in Österreich nicht in die Kinos kommen würden.
Schwierig am Ausrichten dieses Festivals sei die finanzielle Lage. Im Kunst- und Kulturbereich würde so stark gespart, dass dem Wunsch, das Festival größer zu gestalten, leider nicht nachgekommen werden könne. Trotzdem ist Kramplhuber sehr zufrieden mit der Professionalität des Festivals und den Rückmeldungen des Publikums. Im Interview verrät sie, dass für Sommer 2027 Filmscreenings unter freien Himmel geplant sind. Und die vierte Ausgabe steht auch an.
Alle Spielzeiten und Informationen zum Rahmenprogramm: https://www.cinema-africain.at/
Headerbild: Filmstill vom Eröffnungsfilm Nomad Shadow. Regie: Eimi Imanishi








