„Grüne“ Festivals: Sex, Drugs & Nachhaltigkeit?

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Auf der Suche nach den Heimaten

KURZBESCHREIBUNG:
Verwüstung, Müllberge, Lärm – Mutter Natur und das Musikfestival gelten oft als natürliche Feinde. Doch der Trend scheint immer stärker dahin zu gehen, dass dies keine Notwendigkeit sein muss: Das Ottensheim Open Air hat heuer ein Öko-Konzept umgesetzt, auch das „Bock Ma’s“ wird heuer umweltfreundlicher denn je – und auch die „Großen“ reagieren.

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LANGFASSUNG:
Laute Musik, Party, Zelten, Dosenbier – je nach Geschmack und persönlicher Schwerpunktsetzung steht eines dieser Dinge für die meisten Besucherinnen und Besucher eines Musikfestivals im Vordergrund. An die Umwelt, in der das Festival statt findet, verschwendet für gewöhnlich kaum jemand einen Gedanken. Doch in letzter Zeit scheint es auch hier zumindest in kleinen Schritten zu einer Bewusstseinsveränderung zu kommen. Die Beziehung zwischen Musikfestivals und ökologischer Nachhaltigkeit muss nicht immer eine ähnliche sein wie des Teufels zum Weihwasser.

Das Ottensheim Open Air etwa hat heuer unter dem Titel „green project. nachhaltig. regional.fair.“ ein Konzept vor gelegt, das eben diese Stichworte im Festivalalltag verankern sollte. Mit Erfolg: Der angefallene Müll konnte etwa um ein Drittel reduziert werden. Das „Bock Ma’s“-Festival in Timelkam, welches Jugendkultur mit sozialem Engagement verbindet, setzt schon seit Jahren auf Umweltverträglichkeit. Heuer haben sie die ökologischen Maßnahmen neu überarbeitet und richten das Festival nach einem komplett neuem, umfangreichen Umweltkonzept aus. Und sogar der große Festival-Monopolist hat heuer bei der Ausrichtung des „Frequency“-Festivals erste Ansätze erkennen lassen und ein Müll- und Umweltkonzept namens „Green Stage“ inklusive Dosenbier-Rückgabesystem vorgelegt.
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Die Interviewausschnitte wurden von Radio Tacheles am Freien Radio Salzkammergut übernommen. Das Interview mit Stefan Kasberger vom „Bock Ma’s“-Festival wurde von Johanna Ramacher geführt.

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