Von Denkrahmen zu Denkformen

Podcast
FROzine
  • 2013.11.15_1800.10-1850.10__Frozine
    49:53
audio
13:19 min
Demo Bündnis Linz gegen Rechts
audio
50:08 min
Demo Bündnis Linz gegen Rechts, Friedensgespräche sowie Maja.T
audio
23:43 min
Linzer Friedensgespräche 2026
audio
50:00 min
Weltempfänger: Spaniens Migrationspolitik
audio
59:47 min
Medienbildung als gesellschaftl. Voraussetzung für demokratische Teilhabe
audio
50:08 min
Beitrag zum Weltkrebstag und Reportage zum B7
audio
19:40 min
Bewegung auf Rezept - die Rolle von Sport bei Krebs
audio
41:31 min
Im Gespräch mit dem Büdnis Linz gegen Rechts
audio
50:00 min
Weltempfänger: Venezuela
audio
53:36 min
Wittgenstein, Sprache, Schule und KI

Das Ganze und seine Teile. Neues Denken seit der Quantenphysik

Die Erfolge von Naturwissenschaft und Technik beruhen auf dem mechanistischen Denkrahmen. Dieser fordert Messen, Zerlegen, Widerspruchsfreiheit und Kausalität. Bereits am Beginn des 20. Jahrhunderts zeigte jedoch die Quantenphysik, dass dieses Denken allein nicht in der Lage ist, die Welt der Atome zu verstehen. Dazu bedarf es eines Denkens das zwar Messen verlangt, aber statt Zerlegen Ganzheitlichkeit, statt Widerspruchsfreiheit Komplementarität und statt Kausalität den objektiven Zufall einschließt. Die Allgemeingültigkeit des neuzeitlichen mechanistischen Naturverständnisses wurde so infrage gestellt. Die Sehnsucht, dieses starre Denken zu überwinden, hat aber auch dazu geführt, dass der Begriff Quant oft unverstanden als Allheilmittel gepriesen wird (z.B.: Quantenmedizin, Quantentherapie).

Mehr dazu erzählte der österreichische Physiker Herbert Pietschmann am 11.11.2013 im Kepler Salon.

Beitrag zum Nachhören

 

Sarah Praschak war vor Ort und führt ebenso durch diese Sendung.

 

CC-Musik i.d. Sendung: Slikk Tim , Johnny Hoodoo

Plaats een reactie