Der unfassbare Klang (Interview mit Christoph Herndler)

Podcast
FROzine
  • interview herndler
    19:14
audio
22:31 min.
Beitrag: One Billion Rising in Linz
audio
11:12 min.
Beitrag: Winterliche Exkursion zu GMIAS und zum 3er-Hof in Leonding
audio
51:57 min.
Rojava - Kurd_innen und ihre Lebensrealitäten in Österreich
audio
50:00 min.
Herausforderungen im Bildungswesen für Migrantinnen
audio
43:44 min.
One billion rising und Queer Shorts Vienna
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Philippinen
audio
50:00 min.
Stereotype Afrikabilder dekonstruieren
audio
50:01 min.
„Bohrkopf im Bergschlösslpark“, Kurd_innen in Nordsyrien und Queer my pleasure
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Wahlen in Bangladesch
audio
13:19 min.
Demo Bündnis Linz gegen Rechts

Die herkömmliche Notenschrift, wie wir sie kennen, wurde im 17.Jahrhundert etabliert und hat seitdem seine Gültigkeit nicht eingebüßt. Doch in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts begannen zunehmend alternative Notationen zu entstehen. Die Gründe hierfür sind zahlreich: neue Gewichtungen durch Advantgardebewegungen wie etwa der 12-Ton-Musik, die fortschreitende Emanzipation improvisierter Musik, die Integration des Geräusches ins Klangmaterial, neue Technologien. Dies alles und noch viel mehr konnte das herkömmliche Notationssystem nicht mehr in adäquater Weise darstellen. Wobei, bei Lichte betrachtet, das perfekte Notationskonzept gibt es nicht, hat es nie gegeben, wird es nie geben. Im Dreieck „musikalische Idee – Verschriftlichung – Interpretation“ muss es notwendig immer Brüche geben. Der Klang ist unfassbar.

„Der unfassbare Klang“ war auch der Titel einer Ausstellung in der Linzer Galerie MAERZ, die von Ende Juni bis Ende Juli besucht werden konnte. Das Konzept hierfür stammte vom Komponisten Christoph Herndler und dem Autor bzw. Musiktheoretiker Florian Neuner. Das Display der Ausstellung wurde unter Mitarbeit von Markus Scherer erstellt. Die Ausstellung zeigte unterschiedliche Positionen, zahlreiche Partituren, von denen der Laie die meisten auf den ersten Blick wohl nicht als Partitur erkennen würde.

Stephan Roiss traf Christoph Herndler in der Galerie MAERZ getroffen, umgeben von neuen Notationen.

http://www.herndler.net/

Home

Napsat komentář