KulturTon vom 17.09.2014

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Von Innsbruck nach Israel. Der Lebensweg von Erich Weinreb/Abraham Gafni

Abraham Gafni wird als Erich Weinreb 1928 in Innsbruck in die jüdische Familie Turteltaub geboren. Die Großeltern, bei denen er nach dem frühen Tod der Mutter großteils aufwächst, betreiben das Warenkredithaus Fortuna in der Defreggerstraße 12. Ende 1938, als Zehnjähriger wird er mit seiner Familie zunächst nach Wien vertrieben. Ein paar Monate später kann sein Großvater Wolf Meier Turteltaub für ihn und seinen Bruder Leopold die Ausreise nach Palästina arrangieren. Dort baut sich Erich Weinreb ein neues Leben auf und wird in zwei Schritten zu Abraham Gafni.

Am 15. Mai wurde im Plenarsaal des Rathauses Innsbruck das Buch „Von Innsbruck nach Israel, der Lebensweg von Erich Weinreb/Abraham Gafni“ vorgestellt. Die AutorInnen Horst Schreiber und Irmgard Bibermann haben innerhalb des Projekts „alte Heimat, Schnitt, neue Heimat“ die Biografie Erich Weinrebs, Abraham Gafnis nachgezeichnet.“Von Innsbruck nach Israel“ ist im Studienverlag und in gleich zwei Reihen erschienen, nämlich den Studien zu Geschichte und Politik der Michael-Gaismair-Gesellschaft und den Veröffentlichungen des Innsbrucker Stadtarchivs.

Horst Schreiber, Irmgard Bibermann: Von Innsbruck nach Israel. Der Lebensweg von Erich Weinreb/Abraham Gafni, Studienverlag, Innsbruck 2014
Christoph W. Bauer: Die zweite Fremde. Zehn jüdische Lebensbilder, Haymon-Verlag, Innsbruck 2013

Manfred Mühlmanns Seite über den Novemberpogrom 1938 in Innsbruck
Vermittlungsangebot zu Holocaust und NS-Zeit auf erinnern.at

Redaktion: Michael Haupt

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