43 verschwundene Studierende in Mexiko

Подкаст
VON UNTEN — Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • Mexiko Studis
    05:27
audio
30:00 мин.
Premiere: NEUROBUNT Festival | Enteignungen mit Hilfe der Beneš-Dekrete in der Slowakei
audio
28:08 мин.
ME/CFS*: Wenn eine schwere Erkrankung unsichtbar gemacht wird | Kritik an klimaschädlichen Förderungen
audio
30:00 мин.
„Migräne ist nicht nur Kopfweh“ | Antifa-Ost-Prozess: Kronzeuge belastet ehemalige Gefährt:innen
audio
30:00 мин.
5 Jahre Haft für Flüchtlingshelfer? – Der Fall Daniel Kollnig | PMS und PMDS – Unsichtbare Belastung im Alltag
audio
30:00 мин.
ORF Abgabe: Kulturelle Katastrophe in der Steiermark | Raiffeisenbank als Kriegsprofiteur
audio
30:00 мин.
Wahlen in Ungarn | Nachrichten aus Nord-Ost Syrien
audio
30:00 мин.
Protest gegen ICE in Graz | Mercosur Abkommen ohne parlamentarische Zustimmung umgesetzt
audio
26:44 мин.
Nichtstun am Grazer Hauptplatz | Die iranische Diaspora und der Krieg
audio
30:01 мин.
Antifa als Terrororganisation & Tausende teils in SS-Uniform beim sog. Tag der Ehre | 4 Jahre russischer Angriffskrieg
audio
30:00 мин.
Protest gegen blau-schwarze Kürzungen in der Pflege | Queer My Pleasure

In Mexiko, im Bundesstaat von Guerrero, sind im Dorf Ayotzinapa in der Naehe der Stadt Iguala 43 Studenten der «Normalistas» —  das sind Internatsschulen in denen Indigene zu Landschullehrer*innen ausgebildet werden – seit 26. September verschwunden. Bei einem Polizeiangriff gab es an diesem Tag 6 Tote und 4 Schwerverletzte. In der Gegend wurden Massengraeber gefunden. Bis heute gibt es noch kein Ergebnis der DNA-Proben, weil die Regierung diese zurueckhält, erschwert, inkompetent ist. Nach fast 4 Wochen ist noch immer nicht klar, wohin 43 junge Indigene verschwunden sind, die von der Polizei festgenommen wurden.

Aber die mexikanische Zivilbevölkerung nimmt das nicht schweigend hin. Es wird laufend zu Protesten und Solidaritätsbezeugungen aufgerufen. Im Beitrag spricht Menschenrechtsaktivist, Pfarrer Solalinde bei einer Pressekonferenz darüber, wie die Regierung seiner Meinung nach das Verbrechen verbergen will.

 

 

Оставьте комментарий