Wenn Satire Leben kostet

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Wenn Satire Leben kostet

Das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hat in der Vergangenheit mehrfach mit provokanten Mohammed-Karikaturen für Schlagzeilen gesorgt. Das  Magazin gehörte 2006 zu den wenigen Zeitschriften, welche die Mohammed-Karikaturen aus der dänischen Jyllands-Posten nachdruckten, erweitert um eigene Karikaturen über Muslime. Die neueste Ausgabe, die am Mittwoch erschien, widmet sich dem neuen Roman des Skandalautors Michel Houellebecq, der darin die Machtübernahme durch einen muslimischen Präsidenten in Frankreich im Jahr 2022 beschreibt.

Bereits im Jahr 2011 wurde auf die Redaktionsräume des Magazins am Boulevard Davout in Paris ein Brandanschlag verübt. Der Anschlag könnte Medienberichten zufolge in Verbindung mit dem Abdruck einer Karikatur Mohammeds auf der Titelseite der aktuellen Ausgabe gestanden haben.

In der heutigen Frozine bringen wir zwei Interviews zum Thema. Fabian Ekstedt von LoraMuc hat mit dem Politologen und Autor Paul Kleiser gesprochen. Matteo Coletta von der Radiofabrik Salzburg führte einen Tag nach dem Anschlag ein Gespräch mit Martin Bodrero von Radio Campus Paris.

 

Stimmen aus den Schützengräben – Teil 17

Erneut beschäftigt sich die Serie „Stimmen aus den Schützengräben“ mit der Alpinen Front im 1. Weltkrieg. Im ersten Teil des Beitrags wird allgemein die Situation des Krieges in den Bergen beleuchtet, die zweite Hälfte bringt persönliche Erlebnisse und Erinnerungen an diese Zeit. Zu Wort kommen Soldaten, die in dieser Zeit an der Front gekämpft haben. Es sind Tatsachenberichte, teilweise Originalaufnahmen, oder die Wiedergabe von Tagebucheinträgen und Briefen. Je nachdem aus welchem Land der Soldat stammte, sind die einzelnen Beiträge in der Originalsprache (ohne Übersetzung) zu hören. Gestaltet hat die Sendereihe Matteo Coletta von der Radiofabrik Salzburg. Der Inhalt dieser Ausgabe sowie sämtliche Quellenangaben finden sich auf dem Blog der Radiofabrik Salzburg.

 

CC-Musik in der Sendung von Leon Purviance
Moderation: Nora Niemetz

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