Auf den Spuren der Sexarbeit in Linz

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Kultur und Bildung spezial
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Gab es jemals einen Red Light District in Linz? Gab es einen Straßenstrich? Wie hat sich Sexarbeit in dieser Stadt historisch betrachtet verändert? An welchen Orten gehen wir täglich vorbei und welche Geschichten tragen sie in sich? Was hat das mit dem heutigen Linz und seinen Bewohner*innen zu tun?

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Der 2. Juni wurde in Anlehnung an die Bewegung der Sexarbeiterinnen in Frankreich zum internationalen Hurentag erklärt. An diesem Tag wird dem Kampf gegen Stigmatisierung und Doppelmoral in der Öffentlichkeit Nachdruck verliehen. maiz – Selbstorganisation von und für Migrantinnen in Linz, unterstützt zusammen mit anderen Organisationen seit Jahren diesen Kampf. Dieser bemüht sich um Rechte und Anerkennung für (migrierte) Sexarbeiter*innen und betont abermals die langjährigen Forderungen:

– Entkoppelung des Regelungsbereichs der „Prostitution“ aus den Sitten- bzw. Anstandsnormen in allen Bundesländern

– Rechtliche Gleichbehandlung und Gleichstellung von Sexarbeiter*innen mit anderen Erwerbstätigen durch die Legalisierung der Sexarbeit als Erwerbstätigkeit und entsprechende fremdenrechtliche Änderungen

– Schutz vor Prekarisierung, Diskriminierung, Sexismus und Rassismus

Heuer lud maiz wieder zu einem Stadtrundgang „Auf den Spuren der Sexarbeit in Linz“. Dieser startete am 2. Juni, dem Internationalen Hurentag, am Linzer Pfarrplatz. Wir hören Gergana Mineva, Melanie Hamen und Luzenir Caixeta, von maiz. Sie haben uns auf den Spuren der Sexarbeit durch Linz geführt. Der Stadtrundgang war eine Veranstaltung von maiz in Kooperation mit Feminismus und Krawall, Dorf TV und Radio FRO. Er wurde vom Linzer Frauenbüro finanziert.

Musik: New Wave Syria, Stereo Total

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