R(h)eingehört: Ehrengabe des Landes Vorarlberg für Martin Gruber und Evelyn Fink-Mennel

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Am 12. 12.2016 wurden im Vorarlberger Landhaus in Bregenz etablierte und junge Künstlerpersönlichkeiten ausgezeichnet.

Die Ehrengaben 2016 erhielten für ihr – bisheriges – Lebenswerkdie Musikerin Evelyn Fink-Mennel und der Regisseur Martin Gruber.

Die Fördergaben erhielten die Bildende Künstlerin Monika Grabuschnigg und der Musiker Kian Soltani als Ansporn für ihre weiteres Lernen und Wirken.

Überreicht wurden die Preise von Landeshauptmann Wallner und Kulturlandesrat Bernhard.

Die Musikethnologin Evelyn Fink-Mennel, die im Bregenzerwald beheimatet ist, wurde für ihre langjährige Erforschung von Volksmusik auf wissenschaftlicher, musikalischer, aber auch historischer und vor allem über den Tellerrand blickende Art. Evelyn Fink Mennel spielte lange bei Zündschnur und Bänd, beschäftigt sich mit Jodlern und Juchzern und hat die Online-Plattform Migra-Ton eingerichtet. Auf MigraTon stehen Sängerinnen/Sänger und Musikantinnen/Musikanten und die Musik ihres Herkunftslandes im Mittelpunkt. Fink-Mennel hat auch die Einflüsse erforscht, die Migrationsarbeiter aus Vorarlberg bei ihrer rückkehr ins Ländle mitgebracht haben.

Ebenfalls für sein – bisheriges – Lebenswerk wurde der Regisseur Martin Gruber ausgezeichnet. Er gründete 1989 die Theaterformation aktionstheater ensemble, das international – im deutschsprachigen Raum – bekannt ist. Martin Gruber erarbeitet mit seinem aktionstehater ensemble seit 2009 über Interviews mit den ensemble Schauspielern, aber auch mit Jedermännern und Jederfrauen Texte zu aktuellen Themen. So sind die Stücke immer brisant, sehr persönlich und spiegeln die Gegenwart kompromisslos wieder.

Dazu ein Ausschnitt aus der Produktion „Jeder gegen Jeden“, die im Frühling 2016 in Bregenz uraufgeführt wurde. Danach spricht Martin Gruber selbst.

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