atomstopp_36: Petition Haftpflicht für AKW-Betreiber — ein notwendiger Nachschlag

Подкаст
atomstopp
  • 2017_nov_frf
    45:00
audio
45:00 мин.
atomstopp_95: COP28 – atomverseuchte Klimakonferenz?
audio
45:00 мин.
atomstopp_94: 45 Jahre NEIN zu Zwentendorf
audio
45:00 мин.
atomstopp_93: Jugend-Klimapreis II – und der nächste folgt sogleich!
audio
45:00 мин.
atomstopp_ 92: NEC23 Teil 3 – und eine Einladung
audio
45:00 мин.
atomstopp_91: NEC23 – Rückblick Teil 2
audio
45:01 мин.
atomstopp_90: NEC23 – ein erster Rückblick
audio
45:00 мин.
atomstopp_89: Schöne neue Atomwelt? – NEC2023
audio
44:59 мин.
atomstopp_88: Aus der Gas- in die Uranfalle Russlands & NEC2023
audio
45:00 мин.
atomstopp_87: Tomorrow is too late
audio
45:00 мин.
atomstopp_86: Erdbeben-AKW Krsko & eine Schau zur österr. Umweltbewegung

Eines der unverschämtesten Privilegien, das die Atomindustrie genießt ist, dass sich die Betreiber von Atomanlagen ihre Haftungsverpflichtung für alle Schäden, die sie verursachen kann, defacto selber zurechtlegen kann. Wie hoch die Deckungssumme eingeschätzt wird, wie viel die daraus entstehende die Prämie ausmacht – alles selbstgemacht. Schon vor 4 Jahren hatte atomstopp in einer Petition an das EU-Parlament einen Vorstoß für eine einheitliche und angemessene Haftpflichtversicherung gefordert.

Der Petitionsausschuss bemühte sich daraufhin redlich, die Kommission zu motivieren und diese zeigte durchaus Verständnis für das Anliegen — und anfänglich auch Ambitionen. Anfänglich — denn mittlerweile ist davon nichts mehr übrig, Haftpflicht für AKW-Betreiber wird nicht mehr als Priorität gesehen… Grund genug für uns, nicht aufzugeben, sondern, im Gegenteil, einen neues Vorstoß zu wagen! Wir sind überzeugt, dass es nach mahnenden Beispielen wie Tschernobyl und Fukushima einer seriösen Staatengemeinschaft gelingen muss, ihre Bürgerinnen und Bürger im Falle eines Reaktorunfalls zumindest finanziell schadfrei zu halten! Dem Verursacherprinzip muss unbedingt Rechnung getragen werden!

Über Ablauf und Perspektiven der erneuten, von tausenden Österreicher_innen unterstützten Petition berichten wir in dieser Ausgabe von atomstopp, dem monatlichen Informationsmagazin zum europaweiten Atomausstieg im Freien Radio Freistadt!

Оставьте комментарий