Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ – Beitrag FROzine

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Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“.

Eine neue Studie der JKU berechnet erstmals den volkswirtschaftlichen Gewinn durch die Arbeit von Asylwerbenden in Lehre und den Schaden im Fall von Abschiebungen. Derzeit sind 349 Asylwerbende in Lehrlingsmangelstellen in OÖ, am stärksten im Bereich der Gastronomie (38%). Trotz der steigenden Zahl an Negativbescheiden – rund ein Drittel der Lehrlinge ist betroffen – wächst monatlich die Zahl der jungen Asylwerbenden in Lehre in Mangelberufen, wo Betriebe händeringend nach zukünftigen Fachkräften suchen. Jede Abschiebung ist aus menschlicher und wirtschaftlicher Sicht für die Unternehmen eine Katastrophe. Doch was bedeuten die Investitionen in Lehrlinge bzw. die möglichen Abschiebungen aus volkswirtschaftlicher Sicht?

Die betriebswirtschaftlichen und die volkswirtschaftlichen Kosten summieren sich auf 77.500 Euro pro Asylwerbenden/r, der/die seine/ihre Ausbildung zur Fachkraft nicht abschließen kann. Rechnet man noch die induzierten Produktionseffekte dazu, beträgt der „Schaden“ rd. 100.000 Euro pro Lehrling im Falle einer Abschiebung und 35 Mio. Euro für alle 349 Asylwerbenden in einer Lehrausbildung.

Über die Studie informieren Dr.in Elisabeth Dreer (Johannes Kepler Universität) und Integrations-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) in einem Beitrag von Michael Diesenreither.

Nähere Infos:

http://www.anschober.at/presse/artikel/initiative-ausbildung-statt-abschiebung/

http://www.ausbildung-statt-abschiebung.at/


Interviews geführt am 07.5. bei einer PK und per Telefon

Beitrag ausgestrahlt am 11.5. im Infomagazin FROzine
Gestaltung: Michael Diesenreither

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