Nach dem VfGH-Entscheid – wie findet das dritte Geschlecht gesellschaftliche Anerkennung?

Podcast
FROzine
  • FROzine
    50:01
audio
59:47 min
Medienbildung als gesellschaftl. Voraussetzung für demokratische Teilhabe
audio
50:08 min
Beitrag zum Weltkrebstag und Reportage zum B7
audio
19:40 min
Bewegung auf Rezept - die Rolle von Sport bei Krebs
audio
41:31 min
Im Gespräch mit dem Büdnis Linz gegen Rechts
audio
50:00 min
Weltempfänger: Venezuela
audio
53:36 min
Wittgenstein, Sprache, Schule und KI
audio
50:00 min
Reformen zulasten junger Leute | Wie wehrt man sich gegen SLAPPs?
audio
17:44 min
Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung
audio
43:11 min
Streik der Ordensspitäler in Linz und Wels
audio
21:44 min
Streik der Ordensspitäler in Linz

Ende Juni 2018 traf der österreichische Verfassungsgerichtshof eine wegweisende Entscheidung. Ab sofort muss in persönlichen Dokumenten neben «Weiblich» und Männlich» ein weiterer Geschlechtseintrag vorgesehen sein. Die Bedeutung dieses höchstgerichtlichen Urteils liegt vor allem auch darin, dass die Existenz von geschlechtlicher Vielfalt fortan nicht mehr in Frage gestellt und pathologisiert werden darf. Damit ist für die Anerkennung intergeschlechtlicher Menschen ein erster wichtiger Schritt getan, dem noch – etwa in den Bereichen Medizin und Bildung – weitere folgen müssen.

Die Studiodiskussion geht daher u.a. den Fragen nach, wie durch die normative Festschreibung von Geschlechterrollen Tabuisierung und Diskriminierung zum Ausdruck kommen, welche Ziele der Kampf um die uneingeschränkte Anerkennung von intergeschlechtlichen Menschen verfolgt und was Politik und gesellschaftliche Instanzen dazu beizutragen haben.

Mit Luan Pertl (Verein Intergeschlechtliche Menschen Österreich) und Alice Moe (YOUnited Jugendgruppe Hosi Linz).

Moderation: Martin Wassermair

Deja un comentario