Nach dem VfGH-Entscheid – wie findet das dritte Geschlecht gesellschaftliche Anerkennung?

Podcast
FROzine
  • FROzine
    50:01
audio
21:59 Min.
Der feministische Kampftag 2026 in Linz
audio
49:34 Min.
Demonstration wegen Klimacamp-Räumung im Bergschlösslpark
audio
50:00 Min.
Im Spiegel der Geschichte – Zeitzeugengespräch mit Hans Klinger
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Soziale Gerechtigkeit
audio
22:31 Min.
Beitrag: One Billion Rising in Linz
audio
11:12 Min.
Beitrag: Winterliche Exkursion zu GMIAS und zum 3er-Hof in Leonding
audio
51:57 Min.
Rojava - Kurd_innen und ihre Lebensrealitäten in Österreich
audio
50:00 Min.
Herausforderungen im Bildungswesen für Migrantinnen
audio
43:44 Min.
One billion rising und Queer Shorts Vienna
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Philippinen

Ende Juni 2018 traf der österreichische Verfassungsgerichtshof eine wegweisende Entscheidung. Ab sofort muss in persönlichen Dokumenten neben „Weiblich“ und Männlich“ ein weiterer Geschlechtseintrag vorgesehen sein. Die Bedeutung dieses höchstgerichtlichen Urteils liegt vor allem auch darin, dass die Existenz von geschlechtlicher Vielfalt fortan nicht mehr in Frage gestellt und pathologisiert werden darf. Damit ist für die Anerkennung intergeschlechtlicher Menschen ein erster wichtiger Schritt getan, dem noch – etwa in den Bereichen Medizin und Bildung – weitere folgen müssen.

Die Studiodiskussion geht daher u.a. den Fragen nach, wie durch die normative Festschreibung von Geschlechterrollen Tabuisierung und Diskriminierung zum Ausdruck kommen, welche Ziele der Kampf um die uneingeschränkte Anerkennung von intergeschlechtlichen Menschen verfolgt und was Politik und gesellschaftliche Instanzen dazu beizutragen haben.

Mit Luan Pertl (Verein Intergeschlechtliche Menschen Österreich) und Alice Moe (YOUnited Jugendgruppe Hosi Linz).

Moderation: Martin Wassermair

Schreibe einen Kommentar