Jüdische NS-Opfer – wie gedenkt Linz im öffentlichen Raum?

Podcast
FROzine
  • FROzine_120918
    49:11
audio
54:48 Min.
Neue Transparenzpflichten für KI und neue AEC-Rampe
audio
31:11 Min.
EXPOsed 2027 - Interview
audio
50:10 Min.
Serbia Expo(sed) 2027
audio
48:04 Min.
Hype vs. Kulturgut: Ube
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Solidarische Landwirtschaft in Japan
audio
50:04 Min.
PK zum Rechenzentrum Kronstorf
audio
50:25 Min.
SalzkammerPride und AMS-Kürzungen
audio
09:50 Min.
Kürzungen bei AMS-Projekten (Ausschnitt)
audio
20:00 Min.
Kürzungen bei AMS-Projekten
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Recht auf Nahrung

Im Gedenkjahr 2018 stehen die nationalsozialistische Terrorherrschaft und ihre Herausforderungen für die demokratische Erneuerung im Nachkriegsösterreich im Blickpunkt. In diesem Zusammenhang fällt aktuell das Augenmerk auf Linz, nachdem die israelische Botschafterin anlässlich ihrer Teilnahme am 50-jährigen Jubiläum der Wiedereinweihung der Synagoge bemängelte, dass in der oberösterreichischen Landeshauptstadt keinerlei Gedenkorte an die jüdischen NS-Opfer aufzufinden seien. Die Kulturdirektion weist den Vorwurf zurück und betont vorhandene Anstrengungen, das Gedenken im öffentlichen Raum sichtbar zu verankern.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, welche Formen des öffentlichen Gedenkens an die Opfer der NS-Verbrechen als angemessen zu betrachten sind, inwieweit dabei politische Gegensätze und Konflikte zutage treten und wie sich die Erinnerung an die Shoah vor allem mit Blick auf die Zukunft dem allgemeinen Vergessen widersetzen kann.

Mit Charlotte Herman (Präsidentin Israelitische Kultusgemeinde Linz) und Gert Kerschbaumer (Historiker, Komitee Stolpersteine Salzburg).

Moderation: Martin Wassermair

Schreibe einen Kommentar