Polizeigewalt bei Protesten gegen EU-Gipfel in Salzburg

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Am 20. September gab es in Salzburg eine Demonstration gegen den informellen EU-Gipfel, an der 1300 Menschen teilnahmen. Schon während der Demo kam es zu massiver Polizeigewalt gegen friedliche Demonstrant*innen. VON UNTEN hat davon berichtet (https://cba.media/383867). Nach der Schlusskundgebung kam es zu mehreren Verhaftungen und Sitzblockaden. Auslöser war der Versuch der Polizei, rund fünf Personen am Heimweg von der Kundgebung an der Bushaltestelle festzunehmen. Als mehrere hundert Personen die Freilassung der Festgenommenen forderten, wurden sie von der Polizei eingekesselt. Rund hundert Personen hinderten die Polizeiautos an der Abfahrt, indem sie sich auf die Straße setzten. „Die Polizei hat unprovoziert und völlig unverhältnismäßig Pfefferspray gegen die Anwesenden eingesetzt, darunter auch ein 16-jähriger Schüler und Unbeteiligte, die filmten und Fotos machten“, sagt die Sprecherin von Solidarisches Salzburg Alina Kugler in einer Aussendung.
Der Pressefotograf Manfred Knoblauer war dabei und hat selbst Schläge und Pfefferspray abbekommen. Er erzählt VON UNTEN seine Eindrücke aus Salzburg.

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