AK-Wahlen 2019 – wie weit reicht der starke Arm der Werktätigen noch?

Podcast
FROzine
  • FROzine_200219
    49:13
audio
50:00 perc
Weltempfänger: Fokus El Salvador
audio
59:48 perc
20 Jahre PANGEA: "Wir sind da und wir bleiben"
audio
50:00 perc
Weltempfänger: Proteste in Griechenland
audio
48:08 perc
Gewalt im Frauensport | Paketbranche in der Kritik | ProEuropeanValues
audio
05:07 perc
Prix Ars Electronica 2025
audio
17:19 perc
Gewaltstrukturen im Frauensport
audio
50:00 perc
Solotravel als Frau & Verantwortung in der Reisefotografie
audio
49:53 perc
Digitale Dimension von Gewalt und Gewaltschutz
audio
15:52 perc
Weihnachtszeit: Paketzusteller*innen unter enormen Druck
audio
50:00 perc
Weltempfänger: Abschwächung EU-Lieferkettengesetz

Vor gar nicht allzu langer Zeit galt die Arbeiterkammer in Österreich noch als eine wichtige Säule der sozialdemokratischen Machtausübung. Was als der starke Arm der Werktätigen aus historischer Perspektive tatsächlich tiefgreifende gesellschafts- und sozialpolitische Wirkung erzielen konnte, ist spätestens seit Beginn der 2000er Jahre ins Visier des rechtskonservativen Paradigmenwechsels geraten. So haben zahlreiche Angriffe auf die Sozialpartnerschaft auch die gesetzliche Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schwer in Mitleidenschaft gezogen, was sich nicht zuletzt in einer geringen Beteiligung an AK-Wahlen niederschlägt. Umso größer ist somit das Interesse am Urnengang 2019, bei dem in erster Linie die Pläne der schwarz-blauen Bundesregierung für einen sozialpolitischen Umbau – etwa im Bereich der Arbeitszeitregelung und Sozialversicherung – auf dem Prüfstand stehen.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, wie der sich abzeichnende Bedeutungsverlust der Arbeiterkammer in der politischen Auseinandersetzung zu erklären ist, wie sich die Interessenvertretung in einer zunehmend prekären und verunsicherten Arbeitswelt positioniert und mit welcher Programmatik neue Schlagkraft entwickelt werden kann.

Mit Jakob Feyerer (Pädagogische Hochschule OÖ) und Harald Stöger (Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik, JKU Linz).

Moderation: Martin Wassermair

Szólj hozzá!