Hunger.Macht.Profite – Filmtage zum Recht auf Nahrung 2/4

Podcast
Open Space – im Freien Radio Freistadt
  • Hunger-Macht-Profite-02_40-54
    40:57
audio
59:59 Min.
Das Bluesbuero präsentiert den Wintertimeblues im Linzer Posthof
audio
1 Std. 00 Sek.
Lustiges und verrücktes Wissen mit Fynn und Marita
audio
56:39 Min.
Narishe Tantz
audio
07:21 Min.
Info-Abende: Raus aus Öl und Gas
audio
1 Std. 00 Sek.
Life is weird
audio
47:00 Min.
Krieg, Seuchen und kein Stück Brot
audio
1 Std. 00 Sek.
Paul Lamb und The Roosevelt Houserockers gemeinsam on Tour
audio
09:53 Min.
25 Jahre Streetwork Freistadt: Rückblick auf Fest
audio
49:34 Min.
FRF Studiosessions – Beda mit Palme
audio
28:29 Min.
Leise flehen meine Lieder

Hunger.Macht.Profite, unter diesem Titel fanden im Oktober 2010 zum 4. Mal die Filmtage zum Recht auf Nahrung statt, die in Wien, Innsbruck, Lenzing und nicht zuletzt in Freistadt abgehalten wurden. Das Freie Radio Freistadt war Medienpartner und hat das Filmfestival begleitet.

Hunger.Macht.Profite möchte die strukturellen Ursachen von Hunger der Öffentlichkeit sichtbar machen. Im Anschluss an die gezeigten Filme diskutierten Expertinnen und Experten über aktuelle Problemlagen und Lösungsmöglichkeiten, auch das Publikum war eingeladen sich in die Diskussion einzubringen.

Veranstaltet wurden die Filmtage Hunger.Macht.Profite. von FIAN Food First Informations- und Aktionsnetzwerk Österreich, normale.at, der Agrar-Arbeitsgruppe von Attac Österreich, ÖBV Österreichische Bergbauern und -Bäuerinnen Vereinigung Via Campesina Austria und der Local-Bühne Freistadt.

„Alptraum im Fischerboot“ – Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik

Diesen Titel trug der Film der am 2. Tag des Festivals gezeigt wurde.

Eine Produktion aus dem Jahr 2007 von Klaus Martens und Michael Grytz, aus Deutschland.

Seit Anfang 2007 überwacht die europäische Grenzsicherungsagentur „Frontex“ das westliche Mittelmeer und die Gewässer vor den Kanaren. Ihre Mitarbeiter greifen Flüchtlinge auf und schicken sie in die afrikanischen Anrainerstaaten zurück. Die Zahl der Toten auf den Meeren steigt. Denn diese militarisierte Art der Flüchtlingsabwehr bewegt die Bootsführer zu immer waghalsigeren Manövern, größeren Umwegen, längeren und gefährlicheren Routen. 70 Millionen Euro wurden in der Haushaltsvorlage der EU 2009 für die Abwehr der illegalen Einwanderer veranschlagt.

Im Anschluss an den Film diskutierten Mira Palmisano Biobäuerin und engagiert bei ÖBV, der Östrreichischen Bergbäuerinnen und Bauern Vereinigung -Via Campesina Austria und Ulrike Schwarz von den Grünen Oberösterreich. Das Gespräch wurde am 22. Okober im Kino-Freistadt aufgezeichnet wurde. Moderator war Rainer Tüchlberger von attac.



Schreibe einen Kommentar