Antifaschistischer Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom durch Wien-Neubau am 10. November 2019

Podcast
O-TON (unbearbeiteter Originalton)
  • 20191110gedenkrundgang-wien7
    71:26
audio
17:59 Min.
[O-Ton] Protest bildender Künstler*innen für Anerkennung des Künstler*innenausweises im Kunsthistorischen Museum Wien (12.3.2026)
audio
1 Std. 35:35 Min.
[O-Ton] Frauenstreikkundgebung und Betriebsversammlung des Gesundheits-, Bildungs-, Pflege- und Sozialbereich am 9.3.2026 in Wien
audio
1 Std. 21:24 Min.
[O-Ton] „Make feminism a threat again!“ – Feminism-Unlimited-Demo am 8. März 2026 in Wien
audio
1 Std. 27:44 Min.
[O-Ton] „Männerkundgebung“ gegen Gewalt an Frauen am 7.3.2026 in Wien
audio
34:35 Min.
[O-Ton] Antifaschistischer Budenbummel gegen den Akademikerball am 20.2.2026
audio
46:15 Min.
[O-Ton] Februargedenken in Wien-Kaisermühlen am 15.2.2026
audio
1 Std. 32:20 Min.
[O-Ton] One Billion Rising Vienna 2026
audio
20:57 Min.
[O-Ton] Protest gegen Kriminalisierung von Antifaschismus bei ungarischer Botschaft in Wien am 14.2.2026
audio
1 Std. 17:56 Min.
[O-Ton] CommemorAction gegen das tödliche Grenzregime – Wien, am 6. 2. 2026
audio
19:21 Min.
[O-Ton] Solidarität mit den Menschen im Iran am 31. Jänner 2026 in Wien

Der alljährliche antifaschistische Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom führte am 10. November 2019 durch Wien-Neubau, den siebten Bezirk.
Ungeschnittene Tonaufzeichnung des Rundgangs.

Bis ins Jahr 1938 war der Bezirk Neubau auf politischer, sozialer, kultureller und ökonomischer Ebene durch eine rege Beteiligung der jüdischen Community am Stadtleben geprägt. Im Jahr 1883 machte der Anteil von Jüdinnen und Juden an der Wohnbevölkerung beispielsweise 6,4 Prozent aus. Danach stieg er weiter an und lag bei der Volkszählung im Jahr 1934 mit 14,8 Prozent weit über dem Wiener Durchschnitt. Ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert etablierte sich eine breite Palette an jüdischen Kleingewerbebetrieben, Beisln und Restaurants, Theater-, Kultur- und Sozialvereinen und später auch Kinos und Kaufhäusern im Bezirk. Darüber hinaus bot die Aufwertung der Mariahilfer Straße die Gelegenheit, sich auch, ohne im Bezirk zu wohnen, als Kleinbetrieb oder Kulturinitiative anzusiedeln. All diese Faktoren führten zu einer starken politischen und kulturellen Beteiligung der (nicht nur) im Bezirk wohnhaften jüdischen Community, die ab dem Jahr 1938 völlig zerstört wurde …

Alle Informationen zum Nachlesen in einer Broschüre:
http://rundgang.blogsport.de/images/Broschuere2019.pdf

Mehr Informationen über alle Rundgänge, auch der letzten Jahre: http://rundgang.blogsport.de/

Schreibe einen Kommentar