Antifaschistischer Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom durch Wien-Neubau am 10. November 2019

Podcast
O-TON (unbearbeiteter Originalton)
  • 20191110gedenkrundgang-wien7
    71:26
audio
25:13 Min.
[O-Ton] „Es reicht!“ – Kundgebung als Reaktion auf BK Stockers Aussage, dass er Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehe – Wien, 10.8.2026
audio
1 Std. 17:35 Min.
[O-Ton] Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6.8.2026 in Wien
audio
12:40 Min.
[O-Ton] Mahnwache in Wien am 29.7.2026 anlässlich des Anschlags auf den CSD Berlin
audio
45:43 Min.
[O-Ton] #WienNimmtPlatz – Kundgebung gegen rechtsextremen Aufmarsch am 25. Juli 2026 in Wien
audio
1 Std. 08:46 Min.
[O-Ton] Gedenken an das Massaker von Srebrenica am 5. Juli 2026 in Wien
audio
1 Std. 43:00 Min.
[O-Ton] Wien gegen Antisemitismus – Kundgebung am 17. Juni 2026 in Wien
audio
51:42 Min.
[O-Ton] „Sichtbar seit 1996!“ – Abschlusskundgebung der 30. Regenbogenparade am Wiener Rathausplatz am 13.6.2026
audio
1 Std. 31:57 Min.
[O-Ton] Demonstration gegen „Zwei-Jahres-Budget des sozialen Kahlschlags“ am 10.6.2026 in Wien
audio
54:42 Min.
[O-Ton] Black-Lives-Matter-Demo am 7. Juni 2026 in Wien – NICHT alle Reden
audio
1 Std. 10:12 Min.
[O-Ton] International Sex Workers' Day 2026 – Kundgebung für Rechte von Sexarbeiter*innen in Wien (2.6.2026)

Der alljährliche antifaschistische Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom führte am 10. November 2019 durch Wien-Neubau, den siebten Bezirk.
Ungeschnittene Tonaufzeichnung des Rundgangs.

Bis ins Jahr 1938 war der Bezirk Neubau auf politischer, sozialer, kultureller und ökonomischer Ebene durch eine rege Beteiligung der jüdischen Community am Stadtleben geprägt. Im Jahr 1883 machte der Anteil von Jüdinnen und Juden an der Wohnbevölkerung beispielsweise 6,4 Prozent aus. Danach stieg er weiter an und lag bei der Volkszählung im Jahr 1934 mit 14,8 Prozent weit über dem Wiener Durchschnitt. Ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert etablierte sich eine breite Palette an jüdischen Kleingewerbebetrieben, Beisln und Restaurants, Theater-, Kultur- und Sozialvereinen und später auch Kinos und Kaufhäusern im Bezirk. Darüber hinaus bot die Aufwertung der Mariahilfer Straße die Gelegenheit, sich auch, ohne im Bezirk zu wohnen, als Kleinbetrieb oder Kulturinitiative anzusiedeln. All diese Faktoren führten zu einer starken politischen und kulturellen Beteiligung der (nicht nur) im Bezirk wohnhaften jüdischen Community, die ab dem Jahr 1938 völlig zerstört wurde …

Alle Informationen zum Nachlesen in einer Broschüre:
http://rundgang.blogsport.de/images/Broschuere2019.pdf

Mehr Informationen über alle Rundgänge, auch der letzten Jahre: http://rundgang.blogsport.de/

Schreibe einen Kommentar