Keine Angst vor Vielfalt! Keine Angst vor Gleichberechtigung!

Podcast
FROzine
  • Keine Angst vor Vielfalt! Keine Angst vor Gleichberechtigung!
    50:00
audio
50:08 Min.
Community Rundgang durch die HOSI Linz und Aktionscamp "Die Straße ist kein Zuhause"
audio
51:25 Min.
Wie sehr beherrschen uns Maschinen?
audio
30:08 Min.
Fernsicht: Kein Gold für Kalsaka
audio
20:26 Min.
Der Wolf in Oberösterreich
audio
48:59 Min.
Jung. Ohne Arbeit. Mitten in der Stadt.
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Windenergie
audio
45:47 Min.
Versorgung von Menschen mit ME
audio
10:39 Min.
Queere Anthropologie
audio
50:37 Min.
Open Day bei der HOSI Linz und Queere Anthropologie
audio
48:44 Min.
Vergessene Krisen und die anthropologische Sicht auf Medizin

Es gibt einen Weg, wie die Vielfalt der oberösterreichischen Kulturlandschaft zu retten ist. Es gibt auch einen Weg ohne die Grenze zwischen „uns“ und „den Anderen“.

7 Schritte zur Rettung der lebendigen Kulturlandschaft Oberösterreichs

Der Pianist und Komponist David Wagner hat einen Plan zur Rettung des lebendigen oberösterreichischen Kulturlands.Warum es diesen braucht, wie er genau aussieht und was kulturpolitische Vertreter*innen, wie zum Beispiel Kulturdirektor Reinhold Kräter dazu zu sagen haben, bespricht Sigrid Ecker mit David Wagner im Interview.

Demo gegen rechtsextremen Burschenbundball in Linz geplant

Das Bündnis „Linz gegen Rechts“, dem über 60 Organisationen angehören, ruft am 1. Februar 2020 zu Protesten auf.  Am Samstag, 1. Februar 2020, lädt die deutschnationale Burschenschaft Arminia Czernowitz zum alljährlichen Burschenbundball ins Linzer Palais des Kaufmännischen Vereins. „Der Burschenbundball ist nichts anderes als eine rechtsextreme Großveranstaltung, die zur Vernetzung der extremen Rechten mit dem politischen und wirtschaftlichen Establishment dient“, kritisiert Sabrina Einheller für das Bündnis „Linz gegen Rechts“ den diesjährigen Burschenschafterball scharf.

„Wir rufen Menschen eines jeden Alters und aus allen Gesellschaftsschichten, Jugendliche und Familien dazu auf, sich am Protest gegen dieses rechtsextreme Großereignis zu beteiligen – setzen wir ein großes, buntes und vor allem lautstarkes Zeichen der Solidarität!“, so Einheller und Puttinger abschließend. Unter dem Motto „Für Demokratie und Freiheit – Gegen den rechtsextremen Burschenbundball!“ werden sich die TeilnehmerInnen am Samstag, dem 1. Februar, um 16:30 Uhr am AEC-Platz Linz versammeln und anschließend friedlich und lautstark durch das Linzer Stadtgebiet demonstrieren. Die Demonstrationsroute wird auch am Landhaus vorbeiführen, um damit auch den Protest gegen die schwarz/blaue Landesregierung zum Ausdruck zu bringen.

Keine Angst vor Vielfalt! Keine Angst vor Gleichberechtigung!

„Wir gegen die Anderen“ ist das zentrale Motiv rechter Politik. Wo die Grenze zwischen „uns“ und „den Anderen“ gezogen wird, ist dabei der Willkür und den aktuellen politische Opportunitäten unterworfen. Die „Anderen“ können die Geflüchteten sein. Es können die Muslime sein, aber auch die KünstlerInnen. Es können die BettlerInnen sein, die MindestsicherungsbezieherInnen, FeministInnen oder Homosexuelle oder demonstrierende schulpflichtige. Schlicht: Es kann jeden und jede treffen, der oder die sich nicht dem rechten Machtanspruch unterwirft oder einfach nicht ins Bild passt. Gefeiert wird dieses zutiefst widerwärtige System dann als „Traditionsball“.

Grund genug für das Kollektiv mit dem WurstvomHundBall eine klare Botschaft entgegenzuhalten: Wir haben keine Angst vor Vielfalt. Wir haben keine Angst vor Gleichberechtigung: 5. Wurst vom Hund Ball, 1. Februar 2020 in der Stadtwerstatt Linz.

Moderiert von Astrid Dober

Schreibe einen Kommentar