Der feministische Kampftag 2026 in Linz

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Das Bündnis 8. März und Do It Yourself Frauentag Linz veranstalten wieder gemeinsam die Demonstration zum 8. März, dem internationalen feminstischen Kampftag, in Linz.

Ein großes Thema sind heuer die Einsparungen, ob im Arbeitsmarktbereich, in der Gesundheit oder Bildung. Ingrid und Martina vom Bündnis 8. März kritisieren, dass hier kein Geld da sei für die Menschen, aber die Kosten für die Stadtautobahn A26 problemlos übernommen würden. Das Motto der Demonstration lautet: „Enough! Basta! Genug!“ Der kämpferische Name des 8. Märzes sei passend, so Ingrid, denn man erinnere daran, dass Frauen für gleiche Rechte kämpfen mussten und auch heute noch in vielen Teilen der Welt nicht gleichberechtigt seien. Auch die Gefahr, dass Frauenrechte wieder eingeschränkt würden, z.B. durch strengere Abtreibungsgesetze oder Verbote, seien Motivation, solidarisch auf die Straße zu gehen.

2 Frauen stehen nebeneinander in einem Radio Studio vor einer weißen Wand. Sie lächeln in die Kamera
Ingrid und Martina vom Bündnis 8. März

Der 8. März hat seine Ursprünge in der Arbeiterinnenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Forderungen damals u.a. waren bessere Arbeitsbedingungen, Mutterschutz und Arbeitszeitverkürzung bei gleichem Lohn. Ähnliche Themen, wie die, die auch jetzt noch diskutiert werden. Auch wenn es mühsam werden kann, nach Jahren und Jahrzehnten kaum Besserungen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zu sehen, sind die beiden Feministinnen doch positiv gestimmt. Die Arbeit im Bündnis, und dass neue Generationen den feministischen Kampf mit fortführen, motiviert.

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