Prekär statt fair? Die Zukunft der Kultur in Österreich

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Die Kulturnation nach der Krise und die Arbeitsbedingungen im Kultursektor — Diskussion mit Romana Staufer-Hutter und Stefania Pitscheider Soraperra

Die Krise vor der Krise
Österreich wird von Politiker*innen immer wieder gerne als Kulturnation betitelt. Die Coronakrise wirft jedoch ein Schlaglicht auf die Missstände im Kunst- und Kultursektor: prekärste Arbeitsbedingungen, die sich trotz der jahrelangen Forderungen diverser Interessensvertretungen, Expert*innen und der Kulturarbeiter*innen strukturell nicht verbessern.

Die Kulturinstitutionen und Vereine mussten zuerst schließen, werden zuletzt öffnen dürfen und Künstler*innen wie Kulturstätten warten noch immer auf unbürokratische finanzielle Hilfe. Wie viele davon die Krise wirtschaftlich überleben werden wissen wir noch nicht, aber den Status Quo vor der Krise herzustellen würde bedeuten das Prekariat weiterzuführen.

Wie wäre also Fair Pay endlich realistisch umsetzbar und wie sieht die Zukunft der Kunst und Kultur nach Corona aus?

Über kreative Lösungen und ambitionierte Ziele diskutieren:

Romana Staufer-Hutter, Geschäftsführerin am Theater Phönix und Stefania Pitscheider Soraperra, Direktorin des Frauenmuseums Hittisau (Hittisau ist eine Gemeinde im Bregenzerwald in Vorarlberg)

Moderiert von Anna Fessler.

Zum Weiterlesen:

Manifest: Arbeit – demokratisieren, dekommodifizieren, nachhaltig gestalten

Prekarität ist überall, Pierre Bourdieu, 1997

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