Andre Heller Skizze

Podcast
Open Space – im Freien Radio Freistadt
  • 20200806_Andre Heller Hommage_59-55
    60:01
audio
10:47 Min.
„Expedition Evolution“ Projektwoche der Mosaik.Mittelschule Katsdorf
audio
59:46 Min.
"Warum es einen Frauen*tag (nicht) braucht"
audio
23:52 Min.
Ökumenisches Solidaritätsprojekt von Frauen für Frauen
audio
19:15 Min.
"Man wählt die stärkere Sprache"
audio
22:44 Min.
"Ich muss immer singen"
audio
1 Std. 00 Sek.
Bluesbueroradio: Albumrelease INSTA MENTALS
audio
03:44 Min.
"Wer hat mir auf den Kopf gemacht"
audio
31:34 Min.
Ukrainische Kultur aus Österreich
audio
23:51 Min.
"Wir leben zusammen"
audio
35:45 Min.
Morgen ist wichtiger als Gestern

Taugenichts und freier Hundling, Schattenboxer, Glücksmatrose oder Kapriolendandy
André Heller: „Ich war und ich bin halt ich“ – Eine literarisch musikalische Skizze

Ein Irrlicht vor allem und eine Kulturwirbelmaschine, notorischer Wunderkammeranleger, Zirkusimpresario und Gartenparadiesbewohner in der Wüste vor Marrakesch. André Heller, längst zum Kultur-Grandseigneur und Gesamtkunstwerk gereift, ist als Buchautor und Interpret wieder präsent. Unter dem „helleresken“ Titel „Zum Weinen schön, zum Lachen bitter“ bringt der Wiener Universalkünstler sein literarisches Talent in kurzen Geschichten und geschliffenen Feuilletons am besten zum Ausdruck. André Heller ist mit seinem neuen Album „Spätes Leuchten“ eine Rückkehr zu alten Wurzeln geglückt, eine Rückkehr, die er selbst nicht als Comeback bezeichnet, wenn er sagt: „Ich bin in meinem Inneren in eine Gegend gekommen, wo Lieder waren.“ Er hat es Mitte der 1980er Jahre aufgegeben, das Liederschreiben, das öffentliche Singen. Weil ihm immer irgendwas dazwischenkommt und er immer irgendwie weiter irrlichtern muss. Und nun geht das wieder los, als hätte es nie ein Ende gehabt. Ein Akkordeon rollt einen Teppich aus, ein Klavier tupft darauf herum und eine Gitarre. Und dann „sprechgesangt“ der Heller.

Gestaltung der Sendung: Margareta Matscheko, Erika Bergthaler, Hans Bergthaler

Schreibe einen Kommentar