In der Gesellschaft ausgedient – was tut die Politik gegen Altersdiskriminierung?

Подкаст
FROzine
  • FROzine_290920
    50:10
audio
1 ч. 50 сек.
KI-Detox
audio
50:00 мин.
Weltempfänger: Verteidigung ziviler Räume in Irak
audio
43:21 мин.
Integra und Fete de la musique
audio
27:11 мин.
Bedeutung von persönlicher Assistenz
audio
34:28 мин.
Linz Pride Part II
audio
50:00 мин.
Weltempfänger: Fussball-WM und Menschenrechte
audio
49:58 мин.
Der Zustand der Sozialhilfe
audio
1 ч. 12 сек.
Antimuslimischer Rassismus Report 2025
audio
50:00 мин.
Weltempfänger: Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
audio
50:00 мин.
integra 2026

Mehr als 1,7 Millionen Menschen sind in Österreich über 65 Jahre alt – das ergibt einen Bevölkerungsanteil von immerhin 20 Prozent. Sie gelten gemeinhin als kaufkräftig und werden von der Wirtschaft dementsprechend umworben. Dennoch muss diese Altersgruppe die Erfahrung machen, dass ihr etwa Banken immer öfter Kreditkarten und Überziehungsrahmen verweigern. Das stellt viele Seniorinnen und Senioren in ihrem geschäftlichen Alltag vor große Probleme, die sich während der Corona-Krise noch zusätzlich verschärft haben. Denn in Folge der politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie treten auch negative Stereotype und Ausgrenzungen häufiger zutage, die nicht zuletzt auf den zunehmenden Solidaritätsverlust zwischen Jung und Alt zurückzuführen sind.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, wie sich die aktuelle Lebenssituation der sogenannten Babyboomer-Generation kennzeichnen lässt, was sich Wirtschaft und Freizeitindustrie von dieser Bevölkerungsgruppe erwarten und warum es in Österreich im Vergleich zu vielen anderen Staaten noch immer keine rechtliche Handhabe gegen Altersdiskriminierung gibt.

Mit Gertraud Jahn (ehem. Soziallandesrätin, Pensionistenverband) und Laurenz Pöttinger (Nationalratsabgeordneter, ÖVP).

Moderation: Martin Wassermair

Оставьте комментарий