Fußball gewaltfrei, fair und antirassistisch – der Ute-Bock-Cup 2011

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Gewalt, Rassismus, Hooliganismus. Vermummte, vollschlanke Ganzkörpertätowierte stürmen Spielfelder und werfen Leuchtraketen auf gegnerische Fans. Leider sind das die Assoziationen, die derzeit viele zu Fußball und Fankultur haben. Es geht aber auch ganz anders. Das beweist nicht nur die Arge TOR (Arbeitsgemeinschaft Tribüne ohne Rassismus) im Fanblock von Blau-Weiß Linz. Auch in der Bundeshauptstadt präsentierten die Fans des Drittligisten Wiener Sportklub seit Jahren ihre Vision von Fankultur – gewaltfrei, fair und antirassistisch.
Doch darin erschöpft es sich nicht. Am ersten Juni-Wochenende dieses Jahres haben Sportklub-Fans zum nun mehr dritten Mal den Ute-Bock-Cup ausgetragen. Dabei handelt es sich um ein von der Fangruppe „FreundInnen der Friedhofstribüne“ gemeinsam mit dem Wiener Sportklub ausgetragenes Amateur-Fußballturnier. Bei diesem Turnier stehen weniger Können und Gewinnen im Vordergrund als vielmehr Spaß und das gemeinsame Miteinander. Außerdem gehen sämtliche Einnahmen an den Verein des Flüchtingsprojektes Ute Bock.Tibi Zwiebolitsch von den „FreundInnen der Friedhofstribüne“ stand im FROzine-Interview Rede und Antwort zum Ute-Bock-Cup 2011.

Ein Beitrag von Dominik Meisinger.
HINWEIS: Beitragslänge: 5:05 Minuten, danach nur mehr Musik!

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