„Trumpismus“ in Europa und Österreich|Soziales Ehrenamt in Stadt und Land

Podcast
FROzine
  • 2020_11_25_FROzine_57m_23s
    57:23
audio
50:00 min
Weltempfänger: Situation in Mali
audio
50:52 min
1. Welspride
audio
49:59 min
Arbeitszeitverkürzung & Österreich wird älter
audio
15:08 min
Pressekonferenz "Österreich wird älter"
audio
50:50 min
Jugend im Dialog 2026
audio
59:45 min
Journalismus im Dialog
audio
50:00 min
Zeitzeugin: Lucy Waldstein & Linznznz Demo
audio
47:29 min
Wieviel Rechtspopulismus verträgt unsere Demokratie?
audio
50:00 min
Weltempfänger: Friedensarbeit in Israel und Palästina
audio
55:13 min
Unversorgt seit 1969

“Spaltung der Gesellschaft und Krise der Politik – Gibt es den „Trumpismus“ auch in Europa und Österreich?“

 

Diskurs. Das Wissenschaftsnetz hat am 18. November 2020 das Online-Mediengespräch Spaltung der Gesellschaft und Krise der Politik – Gibt es den „Trumpismus“ auch in Europa und Österreich? veranstaltet.

Das Phänomen der sozialen Spaltung der Gesellschaften und der Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa und Österreich wurde dabei aus sozialwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet. Wilhelm Heitmeyer lehrt und forscht am Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld. Er hielt den Impulsvortrag Ökonomische und soziale Desintegration verstärken rechte Bedrohungsallianzen.

Heitmeyer betont dabei die  Notwendigkeit  einer langfristigen Einschätzung der politischen Entwicklung in den USA – nicht nur die kurze Amtsperiode von Donald Trump. Der Neoliberalismus hat einen autoritären Kapitalismus gefördert. Einhergehend werden Teile der Gesellschaft abgehängt und Demokratie wird geschwächt. Der radikale Rechtspopolismus erlebt so einen Aufschwung. Vorangetrieben werden diese Entwicklungen von sozialer Ungleichheit und erstarkten  Identätspolitiken.

Was die Abwahl von Trump für die Entwicklung in europäischen Gesellschaften bedeutet, hören sie hier.

Soziales Ehrenamt in Stadt und Land

Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Stützpfeiler im sozialen Bereich. In Oberösterreich werden pro Woche 2,8 Millionen Stunden ehrenamtlicher Arbeit absolviert. Damit leisten die Freiwilligen eigenständige, unerlässliche und zwischenmenschliche Hilfe. Mitunter werden Leistungen am Land ehrenamtlich erbracht, die im städtischen Bereich mit bezahltem Personal bereitgestellt werden, wie zum Beispiel in manchen Gemeinden Essen auf Räder. Wir haben uns die Frage gestellt, wo es Unterschiede im sozialen Ehrenamt zwischen Stadt und Land gibt. Ist die dahinterliegende Motivation vielleicht eine andere? Oder, wo ist es leichter Ehrenamtliche zu finden? Wir haben nachgefragt bei: Barbara Lauss-Ditachmair, sie ist die Verantwortliche für Freiwilliges Engagement der Caritas OÖ, weiters bei Sandra Horvatits, sie ist die Ansprechpartnerin zum Thema freiwilliges Engagement im Roten Kreuz OÖ, und bei Gerhard Tröbinger, er ist Obmann beim SMB Lasberg.

In der Rubrik Zuagroaste-Weggezogene-Zurückgekommene: Kevin Koppensteiner

 

Moderation und Gestaltung: Sigrid Ecker

Leave a Comment