«Georg Trakl – der Magister der Pharmazie als Dichter der Düsternis»

Podcast
Literarische Matinée um 10:00
  • 2021.01.12_1000.44-1030.00__literarische_matinee
    29:08
audio
29:08 min
Kann denn Schreiben Arbeit sein?
audio
29:08 min
Hilde Domin und das ungereimte Gedicht - zum 20.Todestag
audio
29:08 min
Kurzgeschichten und Romane - Siegfried Lenz zum 100. Geburtstag
audio
29:08 min
Morde hat sie viele begangen - Agatha Christi zum 50.Todestag
audio
29:08 min
Sie schreibt, er schreibt - Paare in der Literatur
audio
29:08 min
'Wannst net fort muaßt, so bleib? - 1 Buch, 33 Autorinnen
audio
29:08 min
Marlen Schachinger - Ein Leben beginnt mit einer Geschichte
audio
29:08 min
Tödliches Eis - gefährliche Kälte
audio
29:08 min
Sonne, Mond und Sterne - Gedichte zu den Gestirnen
audio
29:08 min
'By a Lady' - Die anonyme Jane Austen

Auch das Studium der Pharmazie vermag nicht, Georg Trakl zu einer bürgerlichen Existenz zu verhelfen. Zu tief schon ist er gefangen in seiner Alkohol- und Drogensucht, in wiederkehrenden Depressionen. Doch nach Salzburg, in seine Heimatstadt, kehrt er immer wieder zurück. Über sie gibt es auch helle Gedichte. Georg Trakls Venedig-Gedicht hingegen zeugt von seinem Gefühl des Abgeschieden-Seins. Und da ist noch die alles bestimmende Liebe Trakls zu seiner jüngeren Schwester, zu Margarete. Das Bild der Schwester in seinen Gedichten wird im Verlauf der Jahre immer düsterer. Die ‘Literarische Matinee’ versucht, den Lebensweg Trakls anhand seiner Gedichte nachzuzeichnen.
Die zurückhaltende musikalische Begleitung kommt von Klaus Paier & Asia Valcic.

Deja un comentario