Über das Verteidigen des öffentlichen Raums

Podcast
FROzine
  • 2021_07_08_FROzine_Alkoholverbot_60min
    59:59
audio
32:20 min
25 Jahre HungaroMedia
audio
56:43 min
FMR Festival
audio
50:11 min
Gedenkfeier Gunskirchen
audio
50:00 min
Weltempfänger: Situation in Mali
audio
50:52 min
1. Welspride
audio
49:59 min
Arbeitszeitverkürzung & Österreich wird älter
audio
15:08 min
Pressekonferenz "Österreich wird älter"
audio
50:50 min
Jugend im Dialog 2026
audio
59:45 min
Journalismus im Dialog
audio
50:00 min
Zeitzeugin: Lucy Waldstein & Linznznz Demo

Linzer Gemeinderat verstärkt durch die Stimmen von SPÖ, FPÖ und ÖVP Verbotspolitik: Was spricht dagegen?

Linzer Parks sind NICHT „Hoamatland“ für Alle
Seit 2. Juli 2021  gilt eine ortspolizeiliche Verordnung mit Alkoholverbot für den Volksgarten und Schillerpark – ausgenommen ist der Konsum von Alkohol in Gastronomiebetrieben. Gegen besagten Beschluss gab es jede Menge Protest und Widerspruch der Zivilgesellschaft und auch innerhalb der Linzer Parteien. Die Arge für Obdachlose verteidigte die Heimat ALLER Oberösterreicher*innen mit dem Kupfermuckn-Chor vor dem Stelzhammerdenkmal bereits am Vormittag unter dem Motto: Die Parks sind „Hoamatland“ für Alle.

Redaktionsleiter der Linzer Stadtzeitung Kupfermuckn Heinz Zauner findet klare Worte dagegen: Entsolidarisierung und Ausgrenzungspolitik.
Redakteur Manfred lebt seit 25 Jahren in Linz, teilweise davon wohnungslos. Er überblickt die Entwicklungen des Miteinanders bzw. des Gegeneinanders in der Stadt.

Am Nachmittag des 1. Juli fand außerdem eine Protestkundgebung vor dem Alten Rathaus statt. Ein Bündnis aus Arge für Obdachlose, Betriebsrat Sozialverein B37, Betriebsrat SOS Menschenrechte, Junge Linke, KPÖ Linz, KV Willy, KV KAPU, MAIZ und SJ Linz rief zur Verteidigung des öffentlichen Raums auf.
Sigrid Ecker nutze auch hier die Gelegenheit Stimmen und Stimmung einzufangen – vom Kulturverein KAPU und politischen Vertreter*innen von KPÖ, Grüne und der Sozialistischen Jugend (SJ).

Gefordert wird ein Ende der unsozialen Politik, die Randgruppen aus dem öffentlichen Raum verdrängt, keine Probleme löst und alles mit Verboten regeln will. Stattdessen braucht es mehr Gemeinwesenarbeit, eine Verbesserung der Infrastruktur (WC-Anlagen, Sitzbänke, Müllentsorgung) und den Schutz bisher konsumfreier Räume vor Kommerzialisierung. Der öffentliche Raum soll allen gehören!

Moderation und Gestaltung: Sigrid Ecker

1 Kommentar

Laisser un commentaire