Die Vergangenheit sichtbar machen

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Digitale Grundbildung: Vorstellung vs. Realität

Die unmittelbare Umgebung des heutigen Standorts der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich war während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Österreich ein Frauengefängnis für politische Häftlinge. Viele Frauen verloren dort ihr Leben und nur mehr wenig wissen heute von dieser Vergangenheit.

Studierende der Sekundarstufenausbildung “Geschichte” an der PHOÖ haben sich im Rahmen mehrerer didaktischer Lehrveranstaltungen mit diesem Thema auseinandergesetzt und über mehrere Jahre mediale Produkte erstellt, die jetzt in einer “Virtual Reality” Ausstellung im Foyer der PHOÖ präsentiert werden. So wird die Vergangenheit in der Gegenwart erlebbar gemacht.

Mittels VR Brillen taucht man ein in die erschreckende Welt dieses Gefängnisses, die durch die Geschichten ehemaliger Insassinnen lebendig wird.

Eröffnung der Ausstellung ist im Rahmen der “Langen Nacht der Forschung” am 20. Mai, um 17:00 an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Die Ausstellung ist an diesem Tag bis 23:00 besuchbar. Weitere Termine in den nächsten Monaten werden auf der PHOÖ Website veröffentlicht.

Gast im Studio ist Egbert Bernauer, einer der beiden Lehrbeauftragten, die das Projekt betreuten.

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