Eichmann in Jerusalem

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Kultur und Bildung spezial
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Vor 50 Jahren, in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni, wurde Adolf Eichmann in der Nähe von Tel Aviv hingerichtet. Dieser Hinrichtung war ein aufsehenerregender, zweijähriger  Prozess voraus gegangen. Eichmann wurde beschuldigt der „Fahrdienstleiter der Todes“ und der maßgebliche Organisator der Shoa, der beabsichtigen Vernichtung der europäischen Juden, gewesen zu sein.

Hannah Arendt wohnte diesem Prozess als Berichterstatterin bei und verfasste nach Eichmanns Hinrichtung „Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der  Banalität des Bösen“.  Dieses Buch löste heftige Kontroversen aus und sorgt bis heute für Diskussionen.

Der Historiker Helmut Fiereder, genauer Kenner der Aktenlage zu Eichmann, hielt am 13. Februar 2012 im Linzer Wissensturm einen Vortrag zu Eichmann, Arendt und die Auswirkungen des „Eichmann-Prozesses“ auf Israel, Deutschland und Österreich.

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