„M 48° 15′ 24.13′′ N, 14° 30′ 6.31′′ E Mauthausen – Die Tilgung von Erinnerung“

Podcast
R(h)eingehört
  • Mauthausen - Die Tilgung von Erinnerung
    25:58
audio
16:21 Min.
R(h)eingehört Bewegungslied "Ich bin der Boss hier"
audio
01:25 Min.
Veranstaltungstipp Demo zum 1. Mai gegen Krieg, Sozialabbau und Lohnraub
audio
09:48 Min.
R(h)eingehört zum Teddy Eddy Musical mit Ingrid Hofer
audio
23:30 Min.
R(h)eingehört zum Volksbegehren "Ja-zum-Erhalt"
audio
20:26 Min.
Landesmeisterin Sophie Fessler & Gemeinsames Fühlen
audio
12:40 Min.
R(h)eingehört mit der Kaberettistin Nikoletta Zambelis
audio
07:43 Min.
R(h)eingehört zum Star-Wars-Fanfilm-Projekt
audio
11:43 Min.
R(h)eingehört: Sternlesen in Vorarlberg 2026
audio
05:26 Min.
R(h)eingehört zum Filmformat "COS - Code of Silence"
audio
05:00 Min.
Veranstaltungstipp 11.04.2026: Duo folta spielt in der Alten Stickerei in Fußach und schlägt der Zeit eine Falte

Die im vorarlberg museum gezeigte Ausstellung thematisiert anhand des KZs Mauthausen den Wandel vom Tatort zur Gedenkstätte und betreibt damit eine vielschichtige Spurensuche. In einem Raum werden analog erstellte Fotografien des Künstlers Marko Zink gezeigt, einem gebürtigen Vorarlberger. Marko Zink hat die Negative vor dem Entwickeln verschiedenen Verfahren unterzogen.

Die Fotoabzüge zeigen Unspektakuläres. Die Sonne scheint auf Landschaften und Gebäude. Nichts zeugt von den Geschehnissen zwischen August 1938 und Mai 1945, als Mauthausen einerseits das größte in Österreich befindliche Konzentrationslager war, andererseit ab 1939 ein Lager der Kategorie III. Die Kategorie III bedeutete Vernichtung durch Arbeit. Unterhalb der Bilder sind Texte am Boden angebracht, die Hinweise auf die fotografierten Orte und ihre Verwendung geben.

In einem anschießenden Raum ist eine Lounge eingerichtet mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten und verschiedenen digitalen und analogen Angeboten. Zum Beispiel gibt es Graphic Novels zu Themen wie Konzentrationslager und Überleben im 2. Weltkrieg. Diese Graphic Novels können einfach gelesen werden, oder können auch Anregung bieten zum Zeichnen eines eigenen Strips, eine als Sprechblase geformte Pinwand lädt zum Hinterlassen von Nachrichten ein, auf Tablets können Videos zum Thema angesehen werden, so zum Beispiel von Zeitzeug*innen. Vernetzungen zu Archiven wurden hergestellt und die Besucher*innen haben so Zugang zu weiterem digitalen Material zur Geschichte der Konzentrationslager.

Schreibe einen Kommentar