Wer hat Angst vorm „bösen“ Wolf? – Wolfsstopp oder ist ein Zusammenleben möglich?

Podcast
Freequenns Infopoint
  • Wer Hat Angst vorm „bösen“ Wolf? - Wolfsstopp oder ist ein Zusammenleben möglich?
    36:31
audio
21:00 Min.
Das Freequenns Radiofest 2026
audio
28:38 Min.
Österreichische Gesellschaft für Europapolitik
audio
33:00 Min.
Verbesserung der Tiergesundheit durch praxisnahe Nutztier-Tierärzte-Ausbildung
audio
18:12 Min.
Infopoint Die großen 10
audio
39:47 Min.
Projekt „Almsommer`26“
audio
43:22 Min.
Infopoint Martin Hollinetz von der Otelo eGen
audio
42:47 Min.
25. Heimat: Filmfestival Radstadt
audio
30:47 Min.
Energiegemeinschaft Region Liezen – Strom aus der Region, für die Region
audio
16:16 Min.
Frauen in Führungspositionen (ZAM Liezen, Felin Workshop)
audio
45:20 Min.
Infopoint Bgm. Andrea Heinrich

Sie reißen und verletzen unsere Nutztiere und manche spazieren sogar ganz „frech“ in Siedlungsgebieten herum. Derzeit leben in Österreich 7 Wolfrudel, Tendenz steigend. 2020 gab es über 350  Übergriffe auf Nutztiere, wie Kälber und Schafe, 2022 waren es dann schon 1780 dokumentierte Fälle. Am vergangenen Mittwoch gab es deswegen in Traboch/Stmk. ein „Krisentreffen“. Das Problem für die Bauernschaft ist, dass der Wolf in der Steiermark geschützt ist und auch sogenannte „Problemwölfe“ von Jägern nicht geschossen werden dürfen. Der Obmann des Österreich weit tätigen Vereins „Wolfsstopp“, Gerhard Fallent, aus Niederösterreich fordert ein sofortiges Handeln der „Politik“, eine „Wolfsordnung“, die Steiermark darf  keine „WolfsMark“ werden.

Entspannter geht man mit dem „Wolf´“ in der Schweiz um. Die Wildhüterin Pirmina Caminada vom Amt für Jagd- und Fischerei in Graubünden berichtet von ihren langjährigen Erfahrungen im Zusammenleben mit derzeit 10 Wolfsrudeln mit geschätzt 94 Wölfen. In der Schweiz ist das Zusammenleben „Mensch und Wolf“ möglich.