[O-Ton] LEFÖ-Kundgebung am internationalen Hurentag 2. Juni 2023 in Wien

Podcast
O-TON (unbearbeiteter Originalton)
  • 20230602hurentag
    53:28
audio
22:36 Min.
[O-Ton] „Proud2bPride. Für Leiwand gegen den (M)arsch – Der Auftrag“/„Marsch fürn Arsch“ am 8.6.2024 in Wien
audio
42:47 Min.
[O-Ton] Demonstration zum EU-weiten Klimastreik am 31. 5. 2024 in Wien
audio
36:40 Min.
[O-Ton] Walk 4 IDAHOBIT gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie am 17. Mai in Wien
audio
41:38 Min.
[O-Ton] Kundgebung für ME/CFS-„Aufklärung, Versorgung, Forschung, jetzt“ am 12. Mai 2024 in Wien
audio
48:15 Min.
[O-Ton] Reden am „Fest der Freude“ am Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2024 in Wien
audio
1 Std. 32:14 Min.
[O-Ton] MAYDAY Wien 2024 – für eine Stadt für alle
audio
1 Std. 15:36 Min.
[O-Ton] Gedenken an Marcus Omofuma, der vor 25 Jahren bei seiner Abschiebung von der Polizei getötet worden war, am 1. Mai 2024 in Wien
audio
47:31 Min.
[O-Ton] Fahrraddemo gegen Fällen von 1200 Bäumen für Sanierung und Ausbau der A4 am 13. 4. 2024 in Wien
audio
49:00 Min.
[O-Ton] Peacewave-Friedenskundgebung am Wiener Heldenplatz am 1. April 2024
audio
1 Std. 13:36 Min.
[O-Ton] Stoppt-die-Gaslobby-Demo am 27. März 2024 in Wien

[ungeschnittene Aufzeichnung der Reden]

Am 2. Juni, dem internationalen Hurentag forderten auch heuer wieder rund 40–50 Personen am Urban-Loritz-Platz zusammen mit LEFÖ und Sexarbeiter*innenselbstorganisationen „mehr Respekt, mehr Rechte, volle Teilhabe an gesellschaftspolitischen Prozessen und eine gewaltfreie Gesellschaft für alle Sexarbeiterinnen*“.

Presseaussendung der Allianz für Sexarbeiter*innenrechte PRO SEX WORK:

Internationaler Hurentag

Auch 2023 stehen gesellschaftliche Kriminalisierung, Diskriminierung und Stigmatisierung und von Sexarbeiter:innen auf der Tagesordnung.
Anlässlich des diesjährigen Internationalen Hurentages, der seit 1975 am 2. Juni begangen wird, fordert PRO SEX WORK – Allianz für Sexarbeiter*innenrechte – bestehend aus den Sexarbeiter*innen-Selbstorganisationen sexworker.at und Red Edition sowie den Beratungseinrichtungen maiz (Linz), PiA (Salzburg), iBUS (Innsbruck), SXA-Info (Graz) und LEFÖ (Wien) die völlige Entkriminalisierung von Sexarbeit und einen respektvollen Umgang mit Sexarbeitenden, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung oder sexuellen Identität!
Wir stellen fest, dass auf verschiedensten Ebenen massiv versucht wird, Sexarbeit zu kriminalisieren und Sexarbeiter*innen ausschließlich als Opfer von Menschenhandel, Ausbeutung und Zwang darzustellen. Dabei handelt es sich um strafrechtlich relevante Tatbestände und nicht um Sexarbeit!
Derartig einseitige Betrachtungsweisen zeigen Missachtung und Ignoranz gegenüber den Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind. Sie haben auch eine gefährliche Nebenwirkung: Sie führen zu Diskriminierung und Stigmatisierung.
Entkriminialisierung hingegen bedeutet, die strafrechtlichen Sanktionen für einvernehmliche Sexarbeit für Erwachsene aufzuheben und es Sexarbeiter*innen zu ermöglichen, offen und sicher zu arbeiten. Dies würde Sexarbeitende stärken, ihre Rechte und Sicherheit verbessern und es ihnen erleichtern, Missbrauch und Zwangssituationen zu melden.
Es gilt, Sexarbeit als eine legitime Form der Arbeit anzuerkennen – mit der Gewährung der gleichen Rechte und des gleichen Schutzes wie sie Beschäftigten in anderen Professionen zusteht.

Wir fordern daher:

  • die vollständige Entkriminialisierung von Sexarbeit und die rechtliche Gleichbehandlung und Gleichstellung von Sexarbeitenden mit anderen Erwerbstätigen, sowie entsprechende aufenthaltsrechtliche Änderungen

  • Schutz vor Prekarisierung, Diskriminierung, Sexismus und Rassismus

  • Sexarbeiter*innen als Expert*innen in politische Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen

  • langfristige und verlässliche Finanzierung von Beratungsstellen, um den effektiven und niederschwelligen Zugang zu Unterstützung zu gewährleisten

Schreibe einen Kommentar