8. OÖ Jugend-Medien-Studie stellt Ergebnisse vor

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Am 11. September wurde die oberösterreichische Jugend-Medien-Studie für 2023 vorgestellt. In dieser Studie wurden Jugendliche zwischen elf und achtzehn Jahren, sowie Eltern und Pädagog*innen zum Medienverhalten von jungen Menschen.

Mittlerweile kommunizieren knapp drei Viertel der Eltern mit ihren Kindern fast täglich über WhatsApp und ähnliche Messenger. Spannend dabei ist, dass WhatsApp in den Nutzungsbedingungen stehen hat, dass man erst ab sechzehn Jahren ein Konto anlegen darf.

Digitale Kommunikation in der Familie und im Freund*innenkreis spielen eine große Rolle, aber gleichzeitig ist das Treffen mit Freund*innen die beliebteste Freizeitbeschäftigung. Für zwei Drittel der jungen Menschen gehört das häufige Austauschen von Nachrichten und Videos zu einer guten Freund*innenschaft.

Zwischen ein bis drei Stunden täglich verbringen die Jugendlichen nach eigener Einschätzung Zeit im Internet. Am meisten werden WhatsApp, Youtube, Instagram, Snapchat und Tiktok benutzt. Auch um Informationen für die Schule zu recherchieren, wird das Internet benutzt.

Bei der Pressekonferenz zur Studie wurde auch angesprochen, dass das seit heuer verpflichtende Fach Digitale Grundbildung nicht nur technische Fähigkeiten vermitteln soll. Jugendliche sollen vor allem eine kompetente und kritische Mediennutzung lernen.Hierbei sind auch die Eltern gefragt. Mittlerweile sind sie nicht mehr diejenigen, die das meiste Wissen über Technologie besitzen. Das kann dazu führen, dass sie nicht wissen, was ihre Kinder im Internet tun oder mit wem sie kommunizieren. Das wird besonders dann zu einem Problem, wenn die Jugendlichen ihre Aktivitäten im Internet verheimlichen, wie es knapp 40 Prozent tun.

Die gesamten Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

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