„Sie behandeln uns wie Hunde“ – Grauenhafte Zustände in Lager für Geflüchtete in der Slowakei

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„Sie behandeln uns wie Hunde“ – Grauenhafte Zustände in Lager für Geflüchtete in der Slowakei
Am 19. Oktober traten 45 inhaftierte Migrant*innen in der slowakisch-ungarischen Grenzstadt Medved’ov in einen Hungerstreik, um gegen ihre Inhaftierung zu protestieren. Überwiegend kurdische Menschen aus dem Irak und der Türkei, aber auch Menschen aus Afghanistan, werden seit Wochen, teilweise seit Monaten, festgehalten, ohne Informationen über die Gründe oder die Dauer der Inhaftierung. In der Nacht drangen 30 Bereitschaftspolizist*innen mit Hunden in die Haftanstalt ein, um die Menschen einzuschüchtern, die auf der Flucht sind und ihre Freiheit fordern. Ihnen wird der Zugang zu ihren Telefonen verwehrt, sie müssen Gefängniskleidung tragen und für jede Mahlzeit bezahlen. Die Hygienestandards sind schlecht und Infektionskrankheiten verbreiten sich leicht. Die Inhaftierten haben keinen Zugang zu Übersetzer*innen, und sowohl die rechtliche als auch die soziale Unterstützung sind eklatant unzureichend.
«Das ist schlimmer als das, was ich in türkischen Gefängnissen erlebt habe», sagt ein kurdischer Gefangener in Medved’ov.
Ihr hört Ausschnitte aus einem Beitrag der am 20.10.23 vom Freien Sender Kombinat in Hamburg veröffentlicht wurde. Den gesamten Beitrag könnt ihr hier nachhören.

Chemnitz: Kulturhauptstadt 2025
Die ostdeutsche Stadt Chemnitz hat den Wettbewerb für die Kulturhauptstadt 2025 gewonnen. Radio T hat uns dafür Mitte Oktober nach Chemnitz eingeladen. Radio Helsinki aus Graz und Radio Near FM aus Dublin feiern 2025 auch das 30jähige Jubiläum der legalen Sendefrequenz, davor haben alle drei Radios – wie viele freie Radios – als Pirat:innen gesendet, also ohne eine legale Frequenz.
Wir haben uns alle von 17.-20. Oktober in der ehemaligen Karl-Marx-Stadt Chemnitz getroffen, um über eine mögliche Kooperation für 2025 zu sprechen. Heute hört ihr ein paar Eindrücke wie die Tage waren.

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