Verbessertes Kinder- und Jugendhilfegesetz

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Unter dem Motto „Schützen, Stützen und Ermächtigen“ wird ein verbessertes Kinder- und Jugendhilfegesetz für Oberösterreich präsentiert.

Kinder- und Jugendhilfegesetz
Unter dem Motto “Schützen, Stützen und Ermächtigen” lädt Landesrat Michael Lindner zur Pressekonferenz ein. Präsentiert wird ein verbessertes Kinder- und Jugendhilfegesetz für Oberösterreich. Konkret werden folgende Neuerungen inhaltlich vorgestellt:

1. Präventionsbereich abdecken – Die Bedeutung der Prävention des Kinderschutzes wird in den Grundsätzen und Zielen der Kinder- und Jugendhilfe OÖ verankert.

2. Hilfe für junge Erwachsene – Geschaffen werden soll auch eine verbesserte Unterstützung für junge Erwachsene. Dabei sollen Beratungsmöglichkeiten und Anlaufstellen für über 18-Jährige erweitert werden.

3. Stärkung der familiären Betreuungsformen – Die Neufassung des Oö. Kinder- und Jugendhilfegesetzes sieht eine gesetzliche Verankerung von flexiblen, begleitenden und ergänzenden Pflegeformen als Unterstützung in der Erziehung und bei schwierigeren Familiensituationen.

4. Berufsausschluss bei rechtskräftiger Verurteilung – Gesetzlich verankert ist nun auch ein Berufsausschluss. Dies gilt, wenn Personen wegen vorsätzlicher Straftaten verurteilt wurden.

5. Datenverwendung und Kommunikation – Auch beim Thema Datenschutz wurde im Kinder- und Jugendhilfegesetz gesetzlich nachgebessert. Konkret geht es um den Datenaustausch mit anderen Helfersystemen.

1. Linzer LGBTIQ*-Forum in Linz
Am 11. April 2024 fand das 1. Linzer LGBTIQ*-Forum im neuen Rathaus in Linz statt. Rund 120 Personen nahmen daran teil.

Die Teilnehmer*innen waren Vertreter*innen verschiedenster Organisationen, Vereine und interessierte Bürger*innen.

Mit inhaltsreichen Vorträgen zu den Themen Rechtlicher Diskriminierungsschutz, sexuelle Diversität und Transidentität konnten die Redner*innen Wissen vermitteln und auf spezifische gesellschaftliche Herausforderungen sensibilisieren. Die Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und Lösungsansätze zu diskutieren. Die Vortragenden waren Nikolaus Benke, Miriam Mottl und Karl Sibelius.

Darüber hinaus gab es Informationsstände von Vereinen, die den Teilnehmer*innen Information zur Verfügung stellten und ein vielfältiges Angebot an Fachliteratur, um die LGBTIQ*-Gemeinschaft zu unterstützen, zu stärken und zum Wissensaufbau beizutragen.