Wir kacken nicht ins Trinkwasser

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Wassertoiletten sind nicht modern, sondern in Zeiten zunehmender Wasser- und Rohstoffknappheit ein absurder Luxus.
„Denken in Kreisläufen“ gehört zu den Grundprinzipien im Ökodorf Sieben Linden – das zeigt sich auch in den Toliettensystemen. Ingenieur und Permakultur-Designer Martin Stengel ist von Anfang dabei und hat die 25jährige Entwicklung des Ökodorfes Sieben Linden auch im Bereich Abwasser- und Fäkalienentsorgung begleitet. Er nimmt uns mit in die Welt der Stoffkreisläufe, in der Essen, Verdauen, Wassersparen und Düngergewinnung ideal zusammenspielen. 50 Trockentrenntoiletten trennen im Ökodorf Urin und Fäzes. Die ausgeklügelte Heißkompostierung der Fäkalien ist zwar recht arbeitsaufwändig, aber effektiv und von den Behörden genehmigt. Einige Pflanzenklärbeete säubern dann das Grauwasser der 150 Menschen, das auch Urin enthält. Damit wird unter anderem der Garten bewässert.
Urin ist ein besonderer Saft voller bester Nährstoffe: Den eigenen Garten mit Urin düngen kann jeder. Martin erklärt, was zu beachten ist – so schließt sich ein Kreis.

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