Nach dem Suizid ihres Vaters – über Schuld, Schweigen und neue Worte

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GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben
  • 1325_ElisabethGlarcher
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In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben erzählt Elisabeth Glarcher von einem Moment, der alles veränderte: dem Suizid ihres Vaters. Elisabeth ist das 12. von 15 Kindern einer Tiroler Bauernfamilie – ein Leben geprägt von Gemeinschaft, Pflichterfüllung und oft auch Schweigen.

Ein halbes Jahr nach einem Schlaganfall nahm sich ihr Vater das Leben – obwohl er Suizid zuvor immer scharf verurteilt hatte. Die Welt blieb für Elisabeth stehen – es fühlte sich an, wie in einem Film, bei dem man plötzlich mitten drinnen ist.

Es ist ein ehrliches Gespräch über Schmerz, der lange bleibt. Über Schuldgefühle, die unter der Oberfläche weiterwirken – auch Jahrzehnte später. Und über die Erkenntnis: Auch wenn viel Zeit vergangen ist, darf man sich noch immer fragen, was das mit einem gemacht hat. Und beginnen, zu sprechen.

„Ich dachte, ich hätte es längst verarbeitet – bis ich merkte: Es sitzt immer noch tief.“
Ein Gespräch über Verluste, Sprachlosigkeit – und die heilsame Kraft, endlich Worte zu finden.

Beratungsstellen Suizid:

Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene bei Suizid / Salzburg

Suizid-Gedanken? Hier gibts Hilfe!

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