Camel — Arubaluba
Glass Hammer — Bandwagon
Spock’s Beard — As long as we ride
Renaissance — Mr. Pine
Eloy — Plastic Girl
Kansas — Journey from Mariabronn
ELP — A Time and a Place
Yes — South side of the sky
Santana — All the live of the universe
Steven Wilson — The holy drinker
Opeth — Face of Melinda
Riverside — Second Life Syndrom
VdGG — The undercover man

Danke Christoph! Deine Sendung hat mir wieder sehr viel Freude bereitet! Besonders zu ELP möchte ich noch erwähnen: „A Time and a Place“ von Emerson, Lake & Palmer (ELP) ist ein kleines Meisterwerk der progressiven Rock-Ära, das oft unterschätzt wird.
Die Genialität dieses Stücks liegt in seiner kompositorischen Verdichtung, emotionalen Wucht und technischen Perfektion. Schon der Einstieg schlägt wie ein Faustschlag ein:
Carl Palmer treibt das Stück mit einem hyperpräzisen, jazz-inspirierten, aber gnadenlos harten Schlagzeugspiel an.
Keith Emersons Hammond-Orgel klingt hier nicht mehr wie ein Begleitinstrument, sondern wie eine Waffe – verzerrt, übersteuert, fast schon metallisch.
Greg Lake schreit die Zeilen förmlich heraus; seine Stimme ist nicht lyrisch, sondern kämpferisch – der Ausdruck eines inneren Aufbruchs.
Diese rohe Kraft ist kalkuliert. Sie wirkt spontan, ist aber hochgradig durcharrangiert – ELP waren Meister darin, Chaos als Kunst erscheinen zu lassen. Taktwechsel und rhythmische Brüche: Das Stück springt mühelos zwischen ungeraden Metren und klassischen 4/4-Parts, ohne seine innere Logik zu verlieren.