Geschlechtergerechtigkeit in Zeiten des Klimawandels

Podcast
FROzine
  • Frozine_Suedwind_Klimagerechtigkeit
    18:05
audio
46:37 Min.
HOSI Schulworkshops & Beaver Dam Analog
audio
53:06 Min.
Gewaltambulanz gehört ausgebaut
audio
59:40 Min.
Club of Rome Austria/Genderbias am österreichischen Arbeitsmarkt/Kongress der Utopien in Quedlinburg
audio
22:54 Min.
Ein Hebel reicht nicht: Wie ein gutes Leben für alle gelingen kann (Beitrag)
audio
50:45 Min.
B37 und "Die Toten von Lambach"
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Dürre im Sommer
audio
54:00 Min.
Bürger*innen-Initiative Kronstorf und schwierige Regierungsbildung nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
audio
54:59 Min.
STWST84x12
audio
45:43 Min.
Mediengespräch "Angebunden statt abgehängt" und Turteln am Taubenmarkt
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Überwachung in Hong Kong

Global ConnAct 2025

Vom 12. November 2025 bis zum 3. Dezember 2025 finden die 3. Linzer Hochschulwochen statt – dieses Jahr unter dem Motto „Global ConnAct“. Das Programm verbindet eine Reihe an künstlerischen, wissenschaftlichen und aktivistischen Beiträgen rund um Entwicklungspolitik. In diesem Rahmen gab es am Dienstag, dem 18. November, einen Gastvortrag von Südwind-Bildungsreferentin Katrin von Hagke. Stattgefunden hat der Austausch an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, im Rahmen einer Online-Lehrveranstaltung zum Thema Politische Philosophie von Professor Thomas Mohrs.

Ein zentrales Thema des Vortrags waren globale Ungleichheiten. Ein wichtiges Thema waren die großen Unterschiede zwischen Ländern, wenn es um den CO₂-Ausstoß pro Kopf geht. Katrin von Hagke unterstreicht außerdem die kurzen Zeitspannen, in denen wir die Ressourcen, die uns eigentlich zustehen sollten, verbrauchen würden. Interessant sei auch, dass ein großer Teil der Kohlenstoffemissionen von einer unverhältnismäßig kleinen Gruppe reicher Menschen verursacht werde.

Eine Gruppe von Menschen, die dem Klima gegenüber besonders verwundbar ist, sind Frauen. Laut einer UN-Statistik, so von Hagke, zeichne sich beispielsweise ab, dass Frauen bei Naturkatastrophen ein höheres Sterberisiko hätten als der Rest der Bevölkerung. Dafür gebe es eine Reihe an Gründen, darunter Pflegearbeit, Bildung und mangelnde Erreichbarkeit durch Warnsysteme. Im Falle einer Katastrophe sei es auch schwieriger für Frauen, finanziell wieder auf die Beine zu kommen, meint die Südwind-Bildungsreferentin.

Beitragsbild: Kamran Khan, Pixabay

Schreibe einen Kommentar