Totentanz

Podcast
Globale Dialoge – Women on Air
  • Totentanz
    29:52
audio
57:09 min
Deine Stimme für globale Gerechtigkeit
audio
27:00 min
„Die Aufklärung vor Europa retten“ – ein Gespräch mit Nikita Dhawan
audio
57:00 min
Wo beginnt der Krieg...und wie schaffen wir gerechten Frieden?
audio
56:50 min
Gesundheit als eine wichtige Brücke zum "Ankommen in Österreich"
audio
56:55 min
Use Your Power!
audio
27:00 min
Filmemacherin Angela Summereder
audio
24:57 min
"Die Waffen nieder!"
audio
55:12 min
Perspektiven auf Gerechtigkeit: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
audio
52:28 min
"Girls & Gods" - Ein "Debattenfilm" zum Thema Religion und Feminismus

Folge 2 der Podcast-Staffel: Friedensaktivistinnen – Auf Spurensuche in Wien 

In dieser vierteiligen Podcast-Staffel möchte ich die vergessene Geschichte Wiens und seiner Friedensfrauen erzählen. Ich lade euch, liebe Hörer*innen, ein, darüber zu reflektieren, welche Lehren wir aus dieser Vergangenheit ziehen können. Verleihen wir verdrängten Friedensideen ein Gehör:

In der zweiten Folge dreht sich alles um die geschäftige Yella Hertzka (1873 – 1948). Sie ist eine Vertreterin der bürgerlichen Frauenbewegung und war in unterschiedlichsten Rollen und Aufgabengebieten tätig. Ihre Anliegen waren Pazifismus, Bildung von Frauen und ihre beruflichen Befähigungen.

1873 Geboren in einer jüdischen, großbürgerlichen Familie

1903 Mitbegründerin des „Neuen Wiener Frauenklubs“.

1912 Gründung der ersten höheren Gartenbauschule Österreichs für Mädchen in Wien-Grinzing.

1921 – 1938 Präsidentin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF), der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF).

1932 – 1938 Leitung des Musikverlags „Universal Edition“; sie setzte sich für die Förderung zeitgenössischer Musik ein (u.a. für Maria Hofer – Totentanz).

1939 Flucht nach London

1947 Rückkehr nach Wien

1948 Lebensende

Im Gespräch mit:

Clara Anna Egger promovierte an der Universität Wien mit einer Doktorarbeit zur internationalen Frauenfriedensbewegung der Zwischenkriegsjahre. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut der Zeitgeschichte tätig und erhielt mehrere Förderstipendien für ihr Dissertationsvorhaben. Ihr Folgeprojekt setzt sich mit dem Thema Trauma im Kontext des 1. Weltkrieges auseinander.

Martina Kalser-Gruber ist promovierte Musikwissenschafterin und Promotion Managerin bei Universal Edition, wo sie Intendant*innen und Dirigent*innen berät und im künstlerischen Ausschuss des Verlags mitarbeitet. Zuvor wissenschaftlich an der Universität Wien und der Donau-Universität Krems tätig, lehrt sie bis heute regelmäßig und bringt ihre Forschung zu Musik, Kommunikation und Leadership in die Praxis ein.

Mehr Infos unter:

https://magazin.wienmuseum.at/zum-150-geburtstag-von-charlotte-glas-und-yella-hertzka

https://www.mandelbaum.at/buecher/birge-krondorfer-irmtraud-voglmayr-hg/krieg-und-friedensbewegung-feministische-perspektiven/

https://abfang.org/wilpf-austria/

Fotocredits und Sendungsgestaltung: Tania Napravnik

Dieser Beitrag wurde im Rahmen des fjum – Recherche:Wien – Stipendium 2025 gestaltet.

Leave a Comment