Juliane Nagel (MdL Sachsen, Die Linke) über den Demo-Aufruf in Leipzig Connewitz

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Ende Dezember gab es einen Aufruf verschiedener Gruppen, darunter von Handala, Students for Palestine Leipzig und Migrantifa Leipzig zu einer Demonstration in Leipzig Connewitz am 17. Januar. Sie wollen vor dem linXXnet sowie dem Conne Island demonstrieren, unter dem Slogan «Antifa heißt Free Palestine». Die Gruppen sprechen in ihrem gemeinsamen Aufruf von vermeintlich rassistischen «No-Go-Areas» in Connewitz. Ein Vorwurf den der Sächsische Flüchtlingsrat gegenüber der Leipziger Zeitung zurückwies. Im linXXnet befindet sich auch das Büro der sächsischen Landtagsabgeordneten und des Mitglieds des Leipziger Stadrats Juliane Nagel von der Partei Die Linke.

Zuspruch für den Demonstrationsaufruf erhielten die Gruppen dabei auch von der rechtsextremen sächsischen Kleinstpartei «Freie Sachsen» sowie dem rechtsextremen COMPACT-Magazin.

Bezogen auf Handala berichtete die Leipziger Volkszeitung in der Vergangenheit von antisemitischen Parolen der Gruppe sowie einer Solidarität mit der Terrororganisation Hamas. Laut Leipziger Zeitung veröffentlichte Handala kurz nach dem Massaker in Israel vom 7. Oktober eine Zeichnung, die die Gewaltakte der Hamas gerechtfertigt haben soll. Und auch der Druck von Handala auf Juliane Nagel ist nicht neu. Wie der Kreuzer Leipzig in der Vergangenheit berichtete, übte die Gruppe Druck auf sie und ihren Parteikollegen, den Landtagsabgeordneten Nam Duy Nguyen aus.

Die tagesaktuelle Redaktion von Radio Corax sprach mit ihr unter anderem darüber was der Aufruf für sie persönlich bedeutet, wie sie auf Handala und die anderen zur Demonstration aufrufenden Gruppen blickt und über Vorwürfe an Parteikolleg:innen im Umgang mit Handala.

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